Osteuropa bleibt auch 2026 starke Wachstumsregion

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Osteuropa bleibt auch 2026 starke Wachstumsregion


UniCredit-Analyse sieht Wachstum in CEE-Ländern von 2,0 bis 3,3 Prozent



Die CEE-Region bleibt wachstumsstark, auch im Jahr 2026 dürfte sie zu den am schnellsten wachsenden in Europa gehören. Die Bank-Austria-Mutter UniCredit prognostiziert für die osteuropäischen Länder Wachstumsraten von 2,0 bis 3,3 Prozent - angeführt von Polen, dem das stärkste Wachstum zugetraut wird. Angetrieben werde die Wirtschaft in den Ländern von steigenden Investitionen, einer starken Inlandsnachfrage und einem rascheren Vermögensaufbau der privaten Haushalte.

Die Region dürfte damit deutlich dynamischer wachsen als die Eurozone, für die die Analysten lediglich ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 1 bis 1,5 Prozent erwarten. Für Österreich ist die Wirtschaft in Zentral- und Osteuropa (CEE) ein entscheidender Faktor, da viele große heimische Firmen stark in der Region investiert sind.

"Der Konsum der privaten Haushalte spielt weiterhin eine Schlüsselrolle, gestützt durch ein nach wie vor solides Reallohnwachstum, eine nachlassende Inflation und angespannte Arbeitsmärkte", sagte Mauro Giorgio Marrano, Senior CEE Economist bei UniCredit laut einer Aussendung. Durch niedrigere Zinsen und Kreditkosten werde zudem das Kreditwachstum der Privaten angekurbelt.

Private investieren zunehmend am Kapitalmarkt

Das Finanzvermögen pro Kopf in der CEE-Region habe sich in den letzten beiden Jahrzehnten nahezu verfünffacht. Dennoch gebe es weiteres Aufwärtspotenzial, denn das Vermögen liege nach wie vor nur bei rund einem Drittel des Niveaus in Westeuropa, schreibt die UniCredit. Private in der CEE-Region würden zudem immer mehr auf den Kapitalmärkten investieren anstatt überschüssige Ersparnisse zu horten. Das sorge für eine bessere Diversifizierung und einen langfristigen Aufbau von Vermögen. Auch das nachhaltige Wirtschaftswachstum in der Region werde damit unterstützt.

Die Investitionstätigkeit werde indessen vor allem von gesunkenen Zinssätzen, steigender Auslandsnachfrage und der schnelleren Aufnahme von EU-Geldern gestützt. Die Auslandsnachfrage werde dabei vor allem aus Deutschland kommen, wo das Konjunkturpaket erste Wirkung zeigen sollte, schreibt die UniCredit.

bel/rst

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