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CLC AG stellte am 15. November 2004 Antrag auf Eröffnung des Konkursverfahrens
Der Call Center-Betreiber CLC AG stellte am 15. November 2004 einen Antrag auf Eröffnung des Konkursverfahrens. Der Grund liegt in den unter den gegebenen wirtschaftlichen Umständen der Gesellschaft nicht vereinbarungsgemäss bedienbaren Altlasten. Die Situation wurde zuletzt durch das Ausbleiben von bereits zugesagten, öffentlichen Förderungen, der Kündigung seitens eines wichtigen Grosskunden sowie der nicht zufriedenstellenden Lösung bestehender Rechtsverfahren, die bereits vor Übernahme von 46 Prozent der Anteile durch die Bluebull AG im Dezember 2002 bestanden haben, verschärft.
Hinsichtlich der buchmässigen Überschuldung des Unternehmens wurden, wie zuletzt berichtet, Gespräche mit Gläubigern geführt, wobei zahlreiche Zugeständnisse erzielt werden konnten. Aufgrund oben angeführter Umstände erwies sich aber der Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens als notwendig. Auch konnten die mit industriellen Investoren geführten Gespräche über einen Einstieg bei dem Unternehmen unter diesen Umständen nicht weitergeführt werden.
Die CLC-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2004 um 38,2% tiefere Erlöse von EUR 2,907 Mio. nach EUR 4,701 Mio im ersten Halbjahr 2003. Das EBITDA ging im ersten Halbjahr 2004 von 339.183 auf -148.082 Euro zurück. Die CLC AG beschäftigte zuletzt 24 Angestellte, 128 freie Dienstnehmer sowie einen Lehrling.
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