Erste Bank empfiehlt zu verkaufen
Der Notebookspezialist veröffentliche enttäuschende Zahlen für das
3. Quartal 2004. Der Q3-Umsatz 2004 betrug EUR 77,2 Mio., das ist ein Rückgang
von rund 16% gegenüber der Vorjahresperiode. Mit rund EUR 1 Mio. wiederum
negativ war im Q3 das EBIT des Unternehmens. Für die ersten neun Monate 2004
zeigte sich somit ein Umsatz von EUR 268,3 Mio., was einen Rückgang von 18%
gegenüber 2003 bedeutet. Das EBIT belief sich auf EUR 1,5 Mio. Die EBIT-Marge
in den ersten neun Monaten betrug somit schwache 0,5%. Der Jahresüberschuss
der ersten drei Quartale 2004 war mit EUR 0,3 Mio. leicht positiv.
Die Nachfrage nach Konsumelektronikprodukten im Hauptabsatzgebiet Deutschland
ist nach wie vor gedrückt und der Markt weiterhin sehr wettbewerbsintensiv. Für
das Gesamtjahr 2004 ist der Vorstand nun nicht mehr zuversichtlich, das Umsatzziel
von EUR 400 Mio. und einen positiven Jahresüberschuss zu erwirtschaften.
Aufgrund des schwierigen Umfelds für Gericom halten wir unsere bisherigen
Schätzungen nun als zu optimistisch. Wir werden unsere Gewinn je Aktie Schätzungen
deshalb nach unten hin anpassen. Unsere Empfehlung: Verkaufen.