Gestiegene Kosten dämpften Frauenthal-Ergebnis im Halbjahr
Fast 10 Prozent Umsatzplus wegen Preiserhöhungen - Auch für
Gesamtjahr 2023 wird Ergebnis unter Vorjahr erwartet
Gestiegene Kosten haben das Ergebnis des
Sanitärgroßhändlers und Autozulieferers Frauenthal im ersten
Halbjahr gedämpft. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich von 37,5 auf 34,7 Mio.
Euro. Preiserhöhungen sowie eine gute Performance der Sparten
Energie und Elektro sorgten aber für ein kräftiges Umsatzwachstum
von fast 10 Prozent auf 554,7 Mio. Euro, gab das Unternehmen am
Donnerstag bekannt.Für das Gesamtjahr 2023 erwartet die Frauenthal-Gruppe vor allem
aufgrund der höheren Energie- und Transportpreise sowie gestiegener
Personalaufwendungen ein Ergebnis unter dem Vorjahr. Das Marktumfeld
in den beiden Divisionen Automotive sowie Handel sei durch die
Folgen des Ukraine-Russland-Krieges sowie möglichen Waren- und
Rohstoffverknappungen, Zinsanhebungen und den Rückgang der
Bautätigkeiten in Österreich äußerst volatil, räumte die Firma ein.
kan/fel
ISIN AT0000762406
WEB http://www.frauenthal.at
ISIN AT0000743059
WEB http://www.omv.com