Erreichung der Umsatzziele 2004 erscheint Erste Bank fraglich
Im 2.Quartal 2004 konnte der Notebookspezialist ein leicht positives
Ergebnis je Aktie von EUR 0,03 erwirtschaften. Der Gewinn je Aktie für das erste
Halbjahr 2004 beläuft sich somit auf EUR 0,15 je Aktie (VJ: EUR 0,25). Mit einem
Umsatz von EUR 191,1 Mio. erwirtschaftete Gericom im den ersten sechs Monaten
2004 ein EBIT von 2,49 Mio. und einen Periodenüberschuss von EUR 1,58 Mio.
Gegenüber den Vorjahreszahlen bedeutet dies einen Rückgang beim Umsatz von
19%, beim EBIT von 40% und beim Periodenüberschuss von 56%.
Die Entwicklung im Notebooksegment war im zweiten Quartal 2004 von einer
spürbaren Kaufzurückhaltung beim privaten Konsum geprägt. Die Zuwachsraten für
Notebooks haben sich dadurch deutlich abgeschwächt. Angetrieben von den
Sportevents zeigte sich im 2. Quartal eine sehr positive Entwicklung beim Home
Entertainment Segment, das rund 33% des Gesamtumsatzes beisteuerte. Eine
deutliche Reduktion konnte bei den Vorräten Ende Juni 2004 erzielt werden. Nicht
so erfreulich entwickelte sich aber der operative Cash Flow, der von nicht cash
wirksamen Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen stark negative beeinflusst
wurde und deshalb im ersten Halbjahr 2004 auf minus EUR 2,6 Mio. abrutschte (VJPeriode:
operativer Cash Flow von EUR +22,9 Mio.).
Große Unsicherheit herrscht beim Ausblick für das Gesamtjahr 2004. Bei anhaltender
Konsumschwäche im Hauptmarkt Deutschland erscheint die Erreichung des
Umsatzziels von EUR 400 Mio. laut Gericom fraglich. Unsere Schätzungen und
Empfehlung sind in Überarbeitung.