SEZ Holding AG erhöht Kapital um bis zu 2,79 Millionen neue Aktien
Mittelzufluss zur Finanzierung des weiteren Wachstums
Die SEZ Holding AG emittiert bis zu 2.79 Millionen neue Namenaktien von je CHF 1 Nennwert (entspricht bis zu 20% des bestehenden Aktienkapitals) aus dem an der Generalversammlung vom 19. März 2004 geschaffenen genehmigten Kapital.
Berechtigten Aktionären wird nach Massgabe ihres Aktienbesitzes am 31. März 2004 ein nicht handelbares Bezugsrecht eingeräumt, wobei 5 Bezugsrechte zum Bezug einer neuen Aktie von je CHF 1 Nennwert berechtigen. Darüber hinaus werden die neuen Aktien in der Schweiz öffentlich sowie international im Rahmen einer Privatplatzierung institutionellen Investoren und in den USA gemäss Rule 144A sogenannten "Qualified Institutional Buyers" (QIBs) angeboten. Die Bezugsfrist für berechtigte Aktionäre beginnt am 31. März 2004 und dauert bis zum 6. April 2004, 12.00 Uhr (MEZ). Das Bookbuilding-Verfahren beginnt ebenfalls am 31. März 2004 und dauert bis zum 6. April 2004. Mit der Durchführung der Aktienplatzierung wurde ein Bankenkonsortium bestehend aus der Deutschen Bank und der UBS Investment Bank als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners beauftragt. Kotierungsprospekte können bei den Emissionsbanken bezogen werden.
Der endgültige Bezugs- und Platzierungspreis wird voraussichtlich am 7. April 2004 vor Börsenbeginn bekannt gegeben, wobei Bezugs- und Platzierungspreis identisch sein werden und im Bookbuilding-Prozess ermittelt werden. Die Liberierung und Lieferung der neuen Aktien ist für den 14. April 2004 vorgesehen. Die Aufnahme des Handels der neuen Aktien an der SWX Swiss Exchange ist für den 7. April 2004 geplant.
Aufgrund der gegenwärtig bekannten, langfristigen Investitionsprogramme primär asiatischer Halbleiterhersteller für die Mikrochipfertigung mit kleinsten Strukturbreiten und auf 300-mm-Wafern geht die SEZ Gruppe davon aus, dass die aktuelle Wachstumsphase in der Halbleiter-Equipmentindustrie nachhaltig ist. Um ihre Marktposition in diesem dynamischen Umfeld zu festigen und langfristig auszubauen, erwartet SEZ einen erhöhten Mittelbedarf. Die Kapitalerhöhung soll der Gesellschaft die erforderlichen Mittel zur Finanzierung eines raschen, primär organischen Wachstums verschaffen. Neben der Nutzung des Erlöses aus der Kapitalerhöhung zur kurzfristigen Ausweitung der Produktionskapazitäten im aktuellen Zyklus, sind die neuen Mittel für Forschung- und Entwicklungsprojekte sowie zur Produkteinführung vorgesehen, welche für die Positionierung der SEZ Gruppe als Anbieter von Gesamtlösungen zur nasschemischen Einzelscheiben-Bearbeitung für die Mikrochip-Fertigung entscheidend sein werden. Dazu zählen insbesondere die Entwicklung neuer Prozesse und Anlagen, Investitionen in die Infrastruktur wie Entwicklungslabors, Trainings- und Demonstrationszentren sowie die Vorfinanzierung von Anlagen für den Eigenbedarf und zur Kundenevaluation.