Oö. Miba relativ unbeschadet durch Coronajahr gekommen
Umsatz ging um 8,8 Prozent auf 891 Mio. Euro zurück - Einbruch
im Automotive-Geschäft - Wachstum in Sparte Windenergie
Der oö. Technologiekonzern Miba ist relativ
unbeschadet durch das Coronajahr 2020 gekommen, wie es in einer
Aussendung zu den Geschäftszahlen am Freitag hieß. Der Umsatz
2020/21 (Ende 31. Jänner) ging im Vergleich zum Vorjahr um 8,8
Prozent von 977 Mio. Euro auf 891 Mio. Euro zurück. Das "breite
Portfolio" nannte CEO Peter Mitterbauer als Grund. Einbrüchen im
Automotive-Geschäft stand ein Umsatzwachstum in der Sparte
Windenergie gegenüber.Das Geschäft mit Komponenten für umweltschonende Lkw-Antriebe in
China habe sich wegen der dort verschärften Emissionsgrenzen auch
"sehr gut" entwickelt. Ab dem späteren Sommer des Vorjahres sei dann
das Geschäft in allen Bereichen wieder angezogen, hieß es weiter. In
diesem Jahr habe der Umsatz bereits wieder ein Niveau erreicht, das
auf jenem vor der Pandemie liege, meinte Mitterbauer. Weitere
Ergebniszahlen publiziert das Unternehmen mit Sitz in Laakirchen
(Bezirk Gmunden) seit seinem Rückzug von der Börse Ende 2015 nicht
mehr.
"Große Wachstumschancen" sehe man in den Zukunftsmärkten. Bis
2027 wolle das Unternehmen mehr als 500 Millionen Euro in bestehende
und neue Geschäftsbereiche investieren. Strategisches Ziel sei es,
"entlang der gesamten Energie-Wertschöpfungskette funktionskritische
Komponenten zu entwickeln und zu produzieren", schilderte
Mitterbauer.
Die Miba-Gruppe hat weltweit 31 Produktionsstandorte mit 7.543
Mitarbeitern, 2.700 davon in Österreich.
(Schluss) ker/ver/kan
ISIN AT0000734835
WEB http://www.miba.com