|
TOPCALL International AG: Ergebnis besser als erwartet
* EBIT 10 Prozent über den Prognosen
* Umsatzentwicklung im Rahmen der Erwartungen
* Dividende in Höhe von 6 Cent pro Aktie vorgeschlagen
Die TOPCALL International AG (Wiener
Börse: TOPC) hat heute, Donnerstag, das endgültige Ergebnis für das
mit 31. Dezember beendete Geschäftsjahr 2003 bekannt gegeben. Der
Umsatz belief sich in dieser Periode auf EUR 28,163 Mio. (2002: EUR
30,061 Mio.). Das abermals positive EBIT liegt mit EUR 1,652 Mio.
(2002: EUR 2,301 Mio.) rund 10 Prozent über den Erwartungen. Der
Gewinn pro Aktie beträgt 12 Cent (2002: 13 Cent). Der Cash-Bestand
konnte im abgelaufenen Fiskaljahr auf EUR 16,293 Mio. (2002: EUR
15,442 Mio.) gesteigert werden. Auf Grund dieses Ergebnisses wird
der Vorstand die Ausschüttung einer Dividende in der Höhe von 6
Cent je Aktie vorschlagen.
Die Umsätze lagen 2003 im Rahmen der Erwartungen. Der Rückgang von
EUR 1,898 Mio. wurde zu einem wesentlichen Teil von
Wechselkursverlusten in Höhe von EUR 1,486 Mio. verursacht. "Der
Höhenflug des Euro hat uns 2003 zu schaffen gemacht. Trotzdem
konnten wir ein solides Ergebnis erwirtschaften, das deutlich über
den Prognosen liegt", erläutert TOPCALL CEO Herbert Blieberger.
Geringere Umsätze gab es im Produkt- und Händlergeschäft. Während
sich die Tochtergesellschaften in den Niederlanden, Großbritannien
und Japan sehr gut entwickelten, verzeichneten Deutschland, die
Schweiz und Nordeuropa Umsatzrückgänge. "Vor allem in Skandinavien
konnten die hohen Umsätze von 2002 nicht erreicht werden", so
Blieberger. Ein kräftiges Umsatzplus gab es im Servicebereich. "Bei
den Services konnten wir unsere Erlöse im vergangenen Jahr fast
verdreifachen. Damit sind wir unserem Ziel, bis zum Jahr 2007 rund
50 Prozent des Umsatzes im Lösungsgeschäft zu erwirtschaften, ein
großes Stück näher gekommen", so der Vorstandsvorsitzende von
TOPCALL.
Besseres Ergebnis - Höhere Dividende
"Das vorliegende Ergebnis ist besser, als wir erwartet hatten.
Deshalb werden wir auch die Ausschüttung einer Dividende in der
Höhe von sechs Cent pro Aktie vorschlagen - bisher gingen wir von
vier bis fünf Cent aus", erklärt Christoph Stockert, CFO der
TOPCALL International AG. Damit würden rund 50 Prozent des
erwirtschafteten Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet.
Positiv bewertet der Finanzvorstand auch den gesteigerten
Cash-Bestand des Unternehmens. "Trotz Aktienrückkaufprogramm,
Dividendenausschüttung und größeren Investitionen in die
Mitarbeiteraus- und -weiterbildung konnten wir den Bestand an
Zahlungsmitteln um sechs Prozent auf über 16 Mio. Euro erhöhen. Wir
sind damit für die Zukunft bestens gerüstet."
Kostensenkungsprogramm fortgesetzt
Das 2002 implementierte Kostensenkungsprogramm wurde 2003
erfolgreich weitergeführt. Zwar wurde der Personalstand von 202 auf
223 Mitarbeiter aufgestockt, die Personalkosten konnten aber
trotzdem um EUR 634.000 reduziert werden. Bei Roh- und
Betriebsstoffen konnte durch niedrigere Beschaffungskosten und
geringere Lagerabwertungen der Wareneinsatz auf 10,2 Prozent des
Umsatzes gesenkt werden. "Hier spielt auch die rasch wachsende
Bedeutung des Lösungsgeschäfts eine Rolle", so Stockert. "Bei den
Aufwendungen kam uns der starke Euro einmal zu Hilfe. Kursgewinne
bei Fremdwährungsumrechnungen begünstigten viele Kostenpositionen",
erläutert der Finanzvorstand.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet TOPCALL einen leichten
Aufwärtstrend. Als Umsatzziel nennt Stockert rund EUR 30 Mio. Die
Gewinne sollen um 10 Prozent gesteigert werden.
|