Coronavirus - Auch Miba sperrt Werke in China wieder auf
Strenge behördliche Auflagen
Der oberösterreichische
Industriezulieferer Miba hat am Montag seine beiden Werke in China
wieder aufgesperrt. Wann die Produktion wieder voll laufen kann, sei
derzeit nicht absehbar, sagte ein Sprecher zur APA. Noch seien nicht
alle Mitarbeiter aus dem Urlaub zurück. Miba hat wie alle
Unternehmen strenge Auflagen von den Behörden bekommen.Der Konzern muss etwa die Körpertemperatur der Mitarbeiter
messen, und die Beschäftigten müssen Schutzmasken tragen. "Es wird
auch kontrolliert, ob das passt. Die nehmen das schon ernst", so
Miba-Sprecher Wolfgang Chmelir.
Was die Versorgungskette betrifft, gebe es derzeit kein Problem.
Miba beschäftigt in China rund 1.100 Mitarbeiter an den beiden
Standorten in Suzhou in der Nähe von Shanghai und in Shenzhen nahe
Hongkong.
Die Stadtregierung von Shanghai hatte privaten und öffentlichen
Firmen bis zum gestrigen Sonntag, 9. Februar, Zwangsurlaub verhängt.
(Schluss) snu/ivn
ISIN AT0000734835
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