Riesige A-Tec-Folgeinsolvenz vor Abschluss
Quote in Höhe von 17,3 Prozent für die Gläubiger der
AE&E-Gruppe - Anerkannt waren Forderungen in der Höhe von 553
Mio. Euro
In Folge der seinerzeitigen Insolvenz der A-Tec
Industries hat auch deren Tochter, das Anlagenbauunternehmen
AE&E-Gruppe, 2011 Konkurs angemeldet. Zur Holding, die mehr als 40
Prozent zum Umsatz der A-Tec beisteuerte, gehörten weltweit mehr als
25 Firmen. "Jetzt steht die große Insolvenz nach über achtjähriger
Verfahrensdauer kurz vor dem Abschluss", sagt Stephan Mazal von der
Creditreform."Nach kurzer Fortführung des Betriebs ist es dem renommierten
Masseverwalter Stephan Riel gelungen das Konkursvermögen erfolgreich
zu verwerten und für die Gläubiger eine respektable Quote von 17,3
Prozent zu erwirtschaften", erläutert der Gläubigerschützer
gegenüber der APA. "Die Ausschüttung einer Gesamtquote von 17,3
Prozent ist für einen Konkurs dieser Größenordnung sehr hoch."
Angemeldet waren Forderungen in der Höhe von 1,02 Mrd. Euro,
übrig bleiben davon nach Abklärungen bei Verfahrensende immerhin
noch 611 Mio. Euro. "Letztlich wurden rund 553 Millionen Euro
Forderungen anerkannt, die an der Quotenausschüttung teilnehmen", so
Mazal.
Im Rahmen von Zwischenverteilungen wurden 2013 und 2016 bereits
je sieben Prozent an die Gläubiger verteilt. Ein Rest von 3,3
Prozent kommt noch zur Ausschüttung. Am 28. Jänner 2020 findet die
Schlusstagsatzung statt.
(Schluss) phs/wim
ISIN AT00000ATEC9
WEB http://www.a-tecindustries.com/