Erste Bank bestätigt Reduzieren-Empfehlung
Mit der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal 2003 musste der
Notebookspezialist seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2003 drastisch reduzieren.
Gericom war auch im dritten Quartal 2003 mit einem massiven Wettbewerb und
einem sich ausweitenden Preiskampf bei Notebooks konfrontiert. Erschwerend war
im dritten Quartal auch noch eine Zurückhaltung der Kunden in den Sommermonaten.
Die Umsatzerlöse des dritten Quartals gingen im Vergleich zu der Vorjahresperiode
um rund 31.4% auf EUR 91.8 Mio. zurück. Deutlich zeigte sich die
schwierige Lage in den Ertragszahlen, die auch im dritten Quartal negativ waren. Das
EBIT für das dritte Quartal 2003 belief sich somit auf EUR minus 8.10 Mio. (VJ: EUR
8,28 Mio.) und der Periodenfehlbetrag auf EUR 5,76 Mio. (VJ: EUR 5,92 Mio.). Die
deutlich negative Entwicklung im dritten Quartal spiegelt sich auch in den Zahlen für
die ersten neun Monate 2003 wider. Gericom weist hier einen Periodenverlust von
EUR 3,02 Mio. aus. Da im vierten Quartal mit keiner Entspannung gerechnet werden
kann, und das Unternehmen zusätzlich mit einer massiven Verknappung bei den
Komponent konfrontiert ist, muss für das Gesamtjahr 2003 - erstmalig in der
Geschichte des Unternehmens – ein Jahresverlust erwartet werden. Das Unternehmen
geht hierbei von einem Jahresverlust von etwa EUR 5 Mio. aus. Basierend auf
diesem dramatisch verschlechterten Ausblick müssen wir unsere Schätzungen für
2003 deutlich zurücknehmen. Derzeit sehen wir auch für 2004 – trotz der neuen
Produktpalette Home Entertainment – noch keine Entspannung der Lage. Auch
wenn das Unternehmen aktuell noch keine detaillierten Planziele bekannt gegeben
hat, sind wir der Meinung, dass auch für dieses Geschäftsjahr die Zahlen nach unten
korrigiert werden müssen. Wir bestätigen unsere Reduzieren Empfehlung.