HTI - "Mehrere Interessenbekundungen aus dem In- und Ausland"
Masseverwalter bemühen sich nun um rechtsverbindliche Angebote
für oö. Autozulieferer - Zuschlag bis Mitte November möglich
Für den oberösterreichischen
Autozulieferer HTI bzw. dessen operativer Tochter Gruber&Kaja sind
"mehrere unverbindliche Absichtserklärungen" als Letter of Intent
(LOI) abgegeben worden, teilte HTI am Mittwochabend mit.
Gruber&Kaja-Masseverwalter Gerhard Rothner hatte bereits am Montag,
noch vor Ablauf der entsprechenden Frist, zur APA erklärt, es seien
drei bis vier ernsthafte Angebote absehbar.Am Mittwochabend hieß es, die Masseverwaltungen von HTI und
Gruber&Kaja würden diese LOI evaluieren und im Zuge von
Verhandlungen mit den Interessenten versuchen, rechtsverbindliche
Angebote einzuholen. Rothner rechnete bis Mitte November mit einem
Zuschlag durch das Konkursgericht.
Im August hatte zunächst die HTI-Tochter Gruber&Kaja, die auf
einbaufertige Alu-Druckgusskomponenten für die Autoindustrie
spezialisiert ist und gut 200 Mitarbeiter beschäftigt, Insolvenz
angemeldet und einige Tage darauf auch die Mutter HTI. Nun sind die
Masseverwalter auf der Suche nach einem Käufer. Bei der Veräußerung
könnte entweder nur das Filetstück Gruber&Kaja herausgeschnitten
oder die gesamte Gruppe erworben werden.
(Schluss) sp/cs
ISIN AT0000764626
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