Gleitlager-Joint-Venture von Miba und deutscher Zollern gestartet
Nach Ablehnung der Kartellbehörde durch deutsche
Ministererlaubnis möglich geworden
Das Gleitlager-Joint-Venture des
oberösterreichischen Autoteileproduzenten Miba und des
Metallverarbeiters Zollern aus Baden-Württemberg ist am Dienstag
operativ gestartet. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in
Laakirchen in OÖ war nach der Ablehnung durch das deutsche
Bundeskartellamt erst durch eine Ministererlaubnis des deutschen
Wirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU) möglich geworden.Die Miba brachte ihre fünf Produktionsstandorte für
Motorengleitlager, die rund 20 Prozent des Umsatzes der gesamten
Gruppe erwirtschaften, in das Gemeinschaftsunternehmen ein und hält
nun 74,9 Prozent. Die deutsche Zollern steuerte ein
Motorengleitlager- und zwei Industriegleitlager-Werke bei. Die Miba
Bearing Group ist damit auf weltweit 12 Produktionsstandorte
gewachsen: die acht Werke des Gemeinschaftsunternehmens und vier
2018 von John Crane übernommene, die nicht Teil des Joint Ventures
sind.
(Schluss) ver/itz
ISIN AT0000734835
WEB http://www.miba.com