Zollern und Miba wollen Ministererlaubnis für Fusion in Deutschland
Warnung vor Konsequenzen
Die Mittelständler Zollern und Miba
haben vor Konsequenzen für Standorte in Deutschland gewarnt, falls
der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier eine geplante
Gemeinschaftsfirma nicht erlaubt. "Wenn die Ministererlaubnis
verweigert wird, müssen wir schauen, wie das Geschäft noch
wirtschaftlich zu betreiben ist", sagte Zollern-Geschäftsführer
Klaus Erkes der Deutschen Presse-Agentur.Erkes warb eindringlich dafür, dass Altmaier das Joint Venture
erlaubt. Das geplante Gemeinschaftsunternehmen mit einem
Gesamtumsatz von 300 Millionen Euro würde die Möglichkeit geben,
Forschungsstandorte in Deutschland auszubauen, etwa im Harz.
Der Metallverarbeiter Zollern aus Sigmaringen in
Baden-Württemberg und die österreichische Miba hatten bei Altmaier
einen Antrag auf eine Ministererlaubnis für ein
Gemeinschaftsunternehmen bei Gleitlagern gestellt. Das
Bundeskartellamt hatte im Jänner den geplanten Zusammenschluss in
diesem Geschäftsbereich verboten.
Erkes sagte. "Unsere Kunden sind nicht gegen die Zusammenlegung,
sie begrüßen sie sogar. Das Joint Venture wäre nicht zum Schaden von
Verbrauchern."
(Schluss) ade
ISIN AT0000734835
WEB http://www.miba.com