Ergebniserwartung Autobank AG
Die Autobank AG hat im Zuge der Arbeiten an der Erstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2018 eine Einschätzung der Ergebnissituation für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass das Jahresergebnis 2018 deutlich unter dem auf das Gesamtjahr hochgerechneten Halbjahresverlust liegen wird. Maßgeblich dafür verantwortlich sind das sich verändernde Marktumfeld für Mobilitätsfinanzierer, sowie Begleit- und Folgeeffekte der bereits in Umsetzung befindlichen Restrukturierung des Geschäftsmodells in Deutschland. Das Halbjahresergebnis zum 30.06.2018 hatte noch einen Halbjahresverlust von TEUR -355 mit dem Ausblick auf weiteres Wachstum ausgewiesen. Die Veröffentlichung des vorläufigen Jahresabschlusses wird bis Ende April 2019 erfolgen.
„Wir beobachten unseren Markt sehr genau. Laufende Restrukturierungen, wie aktuell der bereits in Umsetzung befindliche Rückzug aus der großflächigen Händlerfinanzierung in Deutschland, sind eine logische Konsequenz auf das sich verändernde Marktumfeld.“, analysiert Gerhard Dangel, Vertriebsvorstands der AutoBank AG, das zu erwartend negative Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2018. „Kapitalentlastung ist heute ein Muss für alle Banken. Daher werden wir unserem Weg treu bleiben und auch weiterhin Wachstumschancen in profitablen Zukunftsmärkten prüfen. Sollten sich dabei aussichtsreiche Möglichkeiten auftun, werden wir an deren Umsetzung arbeiten.“, ergänzt Christian Sassmann, Vorstand für die Bereiche Regulatorik und Organisationsentwicklung.
Die aktuelle Umstrukturierung betrifft ausschließlich Geschäfts- und Händlerpartner. Für Privatkunden kommt es zu keinen Änderungen. „Als Direktbank ohne Filialnetz werden wir auch weiterhin Tages- und Festgeld zu bestmöglichen Konditionen anbieten können und bleiben damit auch in Zukunft eine interessante Alternative für Sparer, die auf günstige Konditionen schauen“, erläutert Gerhard Dangel. Aktuell betreut die AutoBank im Bereich Einlagegeschäft ca. 33.500 zufriedene Kunden. Die Gesamtsumme der verwalteten Einlagen beträgt ca. 340 Mio. EUR (Stand 30.06.2018).