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TOPCALL realisiert BranchBox Lösung für die OMV
Die TOPCALL International AG kann nun auch die OMV Aktiengesellschaft zu ihren Kunden zählen. Der Unified Communications-Spezialist implementierte mit seiner BranchBox Lösung ein multinationales Kommunikationsnetzwerk für den führenden zentral- und osteuropäischen Erdöl- und Erdgaskonzern. Neben dem zentralen TOPCALL-Server in Wien wurden vorkonfigurierte BranchBoxen in mehrere OMV-Niederlassungen geliefert und mittels IP-Verbindung an den Zentralserver angebunden. Damit können 3.600 Mitarbeiter/innen in Österreich, Deutschland und Ungarn über MS Outlook, Oracle und SAP Faxe verschicken und empfangen. Tschechien und Serbien-Montenegro folgen in den nächsten Monaten, weitere Länder sind bereits geplant.
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Die OMV installierte in der Unternehmenszentrale in Wien einen zentralen TOPCALL Tandem-Server und in der deutschen Raffinerie Burghausen und der Niederlassung in Budapest vorkonfigurierte BranchBoxen. "Die Geräte funktionieren nach dem ,Plug and Play'-Prinzip, vor Ort wird kein oder nur sehr geringer Konfigurationsaufwand benötigt", erklärt TOPCALL Country Manager Wolfgang Kuzel. Die Boxen enthalten nur die benötigten Faxkarten und werden über ein robustes IP-Netzwerk verbunden. "So kann ein beliebig erweiterbares, virtuelles Netzwerk entstehen. Die ,System-Intelligenz' in Form des TOPCALL-Servers bleibt in der Zentrale, das System kann von da aus gewartet werden." Pro Monat werden bei der OMV über 25.000 Faxe über das TOPCALL-System verschickt. Vor allem die Tankstellenbepreisung und Marketing-Aussendungen werden per Fax abgewickelt.
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"Wir haben ein zuverlässiges und kostengünstiges Kommunikationsnetzwerk gesucht, das die noch sehr heterogenen IT-Infrastrukturen in den einzelnen Ländern integrieren kann", erklärt Mag. Thiemo Götzl, Projektleiter bei der OMV. Der Erdöl- und Erdgaskonzern hatte mit 1. Juli 2003 313 Aral- und BP-Tankstellen in Süddeutschland, Ungarn und der Slowakei, sowie 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund übernommen. "Da hier noch kein einheitliches IT-System vorhanden ist, hat sich die Faxkommunikation rasch als effizient herausgestellt." An die Einbindung der Niederlassungen in Rumänien und Bulgarien ist bereits gedacht.
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Fax kein Auslaufmodell>
Dass Faxservices ein technisches Auslaufmodell darstellen, glaubt Götzl nicht: "Die OMV ist mit Niederlassungen in über 20 Ländern der Erde vertreten. Fax ist weltweit nach wie vor ein bewährtes Medium offizielle Dokumente auszutauschen. Daran wird sich so rasch nichts ändern." Kuzel ergänzt: "Für unsere Faxlösungen sprechen nicht nur Zuverlässigkeit, Sicherheit und geringe Wartungskosten, unsere Kunden sparen auch bei der Hardware - es werden keine Faxgeräte, kein Papier und kein Toner mehr benötigt. Wenn der Kunde in Zukunft auch andere Medien wie SMS und Sprache einbinden möchte, kann dies leicht über den TOPCALL Server abgewickelt werden."
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