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Erste Bank hält Bewertung nicht für sonderlich günstig
Die Umsatz- und Ertragsentwicklung im 1. Halbjahr war durch
die anhaltend ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den Hauptabsatzmärkten
der Constantia-Iso AG gekennzeichnet. Der konsolidierte Gesamtumsatz
ist mit EUR 298,3 Mio. in etwa auf dem, um Werzalit bereinigten, Vorjahresniveau
(EUR 301,4 Mio.). Das EBITDA war mit EUR 27,9 Mio. vs. EUR 28,6 Mio.
leicht rückläufig, das EGT konnte jedoch aufgrund von niedrigeren Abschreibungen
und einem besseren Finanzergebnis von EUR 9,2 Mio. auf EUR 11,6 Mio. verbessert
werden (+26%). Netto ergibt sich damit ein Überschuss von EUR 4,9 Mio. bzw. EUR
0,30 pro Aktie (nach EUR 0,27 im Vorjahr).
Die Prognosen für das 2. Halbjahr sind laut dem Management mit großen Unsicherheitsfaktoren
behaftet. Man rechnet bestenfalls mit einem Halten des Vorjahresumsatzes,
werde aber das Ergebnis vor Steuern (EBT) gegenüber dem Vorjahr deutlich
verbessern können, sofern es durch keine weitere Abschwächung der Konjunktur im
2. Halbjahr belastet wird. Die Bewertung des Unternehmens ist mit einem EV/
EBITDA von knapp 7x derzeit nicht sonderlich günstig, wenngleich durch das
niedrige Zinsniveau das Unternehmen in der Finanzierung deutlich profitiert.
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