Burgenland Holding in den ersten drei Quartalen mit weniger Gewinn
Periodenergebnis verringerte sich um fast zehn Prozent auf 9,4
Mio. Euro - Grund ist die geringere Dividendenausschüttung
vonseiten der Energie Burgenland AG
Die börsennotierte Burgenland Holding hat
mit 9,4 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2017/18 ein um 9,6
Prozent niedrigeres Periodenergebnis als im Vergleichszeitraum
ausgewiesen. Als Grund für den Gewinnrückgang wurde im am Donnerstag
veröffentlichten Quartalsbericht die niedrigere
Dividendenausschüttung vonseiten der Energie Burgenland AG genannt.Die Energie Burgenland hatte die Dividende im Jahr davor einmalig
um rund zehn Prozent erhöht. In den ersten drei Quartalen 2017/18
reduzierten sich die Beteiligungserträge der Burgenland Holding um
10,4 Prozent auf 9,5 Mio. Euro. Die Beteiligungserträge der
Burgenland Holding umfassen in den ersten drei Quartalen die
Dividendenausschüttung der Energie Burgenland für das Geschäftsjahr
2016/17 sowie der CEESEG AG für das Geschäftsjahr 2017.
Aufgrund der bereits verbuchten Dividendenausschüttung der
Energie Burgenland seien nach den ersten neun Monaten keine
wesentlichen Veränderungen des Ergebnisses der Burgenland Holding
für das Geschäftsjahr 2017/18 zu erwarten, hieß es in einem
Ausblick. Es sei daher von einem Rückgang des Jahresergebnisses auf
ein Niveau in Höhe von über 9 Mio. Euro auszugehen.
Mehrheitsaktionär der Burgenland Holding ist die
niederösterreichische EVN mit einem Anteil von 73,63 Prozent. Über
zehn Prozent der Anteile werden vom Verbund und zwischen fünf und
zehn Prozent von der Wien Energie gehalten. Die Anteile der übrigen
Aktionäre liegen jeweils unter vier Prozent.
(Schluss) mie/kre
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