Wiener Privatbank im ersten Halbjahr mit etwas mehr Gewinn
Periodenergebnis stieg von 3,38 auf 3,50 Mio. Euro -
Bilanzsumme ging auf 482 Mio. Euro zurück
Die börsennotierte Wiener Privatbank SE hat im
ersten Halbjahr 2017 etwas mehr verdient. Das Periodenergebnis ohne
Fremdanteile sei im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr von 3,38 auf
3,50 Mio. Euro gestiegen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit.
Die Bilanzsumme ging von 505,5 auf 481,7 Mio. Euro zurück.Verantwortlich für das positive Ergebnis seien die steigenden
Zinserträge, Ergebnisse aus dem Immobilienhandel sowie die positive
Entwicklung am Kapitalmarkt, so die Wiener Privatbank.
Die Integration der früheren Valartis Bank sei nunmehr
vollständig abgeschlossen. Das daraus resultierende erhöhte
Kundenpotenzial werde für die Immobilien- und Kapitalmarktprodukte
der Wiener Privatbank genutzt.
Die Wiener Privatbank wird wie berichtet im Rahmen einer
Umstrukturierung das Bank- und Immobiliengeschäft weitgehend
trennen. Dazu sollen alle wesentlichen Immobilienaktivitäten im
Laufe des zweiten Halbjahres 2017 und ersten Halbjahres 2018
veräußert werden. Diese sollen von der ViennaEstate Immobilien AG
übernommen werden, die mehrheitlich im Besitz von Günter Kerbler und
Johann Kowar steht. Kerbler und Kowar werden im Gegenzug ihre
Anteile an der Privatbank an die slowakische Investorengruppe Arca
Capital verkaufen.
(Schluss) ggr/ivn
ISIN AT0000741301
WEB http://www.wienerprivatbank.com