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Constantia-Iso AG behauptet sich im aktuellen Marktumfeld: Ergebnis ohne Einmaleffekte über Vorjahresergebnis, Umsatz gestiegen
Das Wirtschaftsjahr 2002 war für Constantia-Iso AG von besonders schwierigen Rahmenbedingungen gekennzeichnet; der wichtigste Absatzmarkt der Gruppe, nämlich die Bau- und Möbelindustrie, musste ihr Produktionsvolumen innerhalb der letzten drei Jahre um bis zu 40 Prozent reduzieren.
Auch die weiteren Absatzmärkte der Constantia-Iso AG, wie z.B. die Generatorenindustrie, die Flugzeugindustrie, aber auch die Schi- und Snowbord-Industrie mussten im abgelaufenen Jahr Rückschläge hinnehmen. Alle diese Faktoren hatten entscheidenden Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der Constantia-Iso AG. Dennoch ist es gelungen, Nischen auf den angestammten Absatzmärkten zu nutzen und neue Exportmärkte zu erschließen. Der Umsatz konnte trotz der Konjunkturabschwächung um rund sieben Prozent auf EUR 593 Mio. gesteigert werden.
Auch das operative Ergebnis vor Steuern ohne Einmaleffekte konnte von EUR 16 Mio. im Vorjahr auf EUR 18 Mio., also um ca. 10 Prozent gesteigert werden. Durch vorgenommene Firmenwertabschreibungen für Sprela bzw. Werzalit wurde das in der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern in der Gesamthöhe von rd. EUR 10 Mio. beeinflusst und beträgt daher EUR 8 Mio.
Der Vorstand der Constantia-Iso AG wird der Hauptversammlung eine Dividende von EUR 0,32 pro nennwertlose Stückaktie vorschlagen; diese Dividende entspricht dem Vorjahreswert ohne Sonderbonus.
Das erste Quartal des laufenden Jahres brachte zwar nach wie vor keine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, es zeigen sich jedoch bereits jetzt positive Auswirkungen der vorgenommenen Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramme. Der Vorstand Constantia-Iso AG rechnet für das laufende Jahr mit einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses.
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