|
Das Schwierigste scheint bald überwunden zu sein. Bereinigung der
Gruppenstruktur vor Abschluss.
Positive Ergebnisse der Kernländer bereits ab Q2 / 03 erwartet.
Das mit Schwierigkeiten kämpfende Unternehmen EMTS Technologie AG
hat sich aus der Krise manövriert: "Wir mussten zwar die Gruppenstruktur
noch weiter bereinigen", erklärt Christian Rosner, CEO der EMTS Technologie
AG, "aber mit dem Konkurs/Liquidation der Tochtergesellschaften in Norwegen:
Tele Engineering AS, EMTS Laboratory AS, EMTS Center AS, Mobilfagmannen AS,
in Schweden: EMTS Repair Center AB sowie der EMTS Eesti OÜ, Estonia, wird
diese nun abgeschlossen sein". Ein Verkauf der Gesellschaften scheiterte an
den derzeitigen Serviceüberkapazitäten für Mobiltelefone im
gesamteuropäischen Raum.
Rosner hat in den letzten Monaten einen Kahlschlag unter den EMTS
Tochtergesellschaften durchführen müssen. Von 12 Ländern bleiben nun vier -
Deutschland, Spanien, Italien und Dänemark - als Kernländer übrig. Mit
diesen ist Rosner überzeugt, eine tragfähige Struktur für die nächsten
Schritte gefunden zu haben. Mit einem Gesamtumsatz von rd. EUR 40,0 Mio. für
das Jahr 2003 und einem bereits positivem EBITDA im 2. Quartal dieses Jahres
soll es wieder aufwärts gehen. Die Telekommunikationskrise und die rigide
Auflösung des Nokia-Vertrages haben das Unternehmen sehr in Mitleidenschaft
gezogen. Allein in den nordischen Ländern betrug der Umsatzanteil für Nokia
mehr als 60%. "Jetzt haben wir hoffentlich das Schwierigste bald hinter
uns", ist Rosner weiter zuversichtlich.
Auch für Finnland fand sich eine positive Lösung . Die Oy Anglo Nordic, der
25%-Minderheitsgesellschafter, hat die 51% EMTS-Anteile an der finnischen
Gesellschaft, Oy Anglo Service AB, mit 31.3.03 übernommen.
Die Konzern- / Headquarterstrukturen wurden ebenfalls der neuen,
konsolidierten Unternehmensgröße angepasst. "Die Verhandlungen mit den
Banken zur notwendigen Anpassung des Fremdkapitals an die jetzt gegebene
Firmengröße sind im laufen und das Ergebnis wird Basis für die
Bilanzerstellung 2002", berichtet Rosner.
Er bestätigt auch, dass man nach wie vor bestrebt ist, in den nächsten
Monaten eine
strategische Partnerschaft einzugehen bzw. eine Kapitalerhöhung
durchzuführen.
|