|
"profil": EMTS-Prüfbericht von KPMG erhärtet Verdacht auf Umsatzmanipulationen
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, könnte die Affäre rund um
mutmaßliche Malversationen beim Salzburger Handyservice-Unternehmen
EMTS Technologie AG nun ein gerichtliches Nachspiel haben. Die Wiener
Rechtsanwaltskanzlei Strommer/Reich-Rohrwig/Karasek/Hainz wurde am
Donnerstag von EMTS-Vorstandschef Christian Rosner mit der Prüfung
rechtlicher Schritte gegen das frühere EMTS-Management um
Firmengründer Franz Guggenberger beauftragt.
Nach einem in der Vorwoche vorgelegten Status der
Wirtschaftsprüfungskanzlei KMPG stehen Guggenberger und ehemalige
Partner im Verdacht, Gewinne in der Größenordnung von 3 bis 5 Mio.
Euro fingiert zu haben. Aufklärungsbedürftig sind auch
Provisionszahlungen in Zusammenhang mit Unternehmenskäufen in
Hongkong und Skandinavien. Guggenberger bestreitet die Vorwürfe: "Es
wird niemand beweisen können, dass wir Umsätze manipuliert hätten."
Ungemach erwartet inzwischen auch auf den amtierenden EMTS-Chef.
Die Staatsanwaltschaft Wien hat ihre Ermittlungen im Fall des 2001
insolvent gewordenen Internet-Softwarehauses YLine auf Christian
Rosner ausgedehnt. Rosner gehörte im Jahr 2000 für drei Monate dem
YLine-Vorstand an. Rosner: "Ich habe sauber agiert und kann alles
schriflich dokumentieren."
|