Volksbank Vorarlberg warnt vor Verlust 2015
Einige Gründe genannt - Reorganisation des Volksbankensektors
- Rückzahlungszusage an Bund - Schadensfall bei Tochter in der
Schweiz
Die Volksbank Vorarlberg hat am
Freitagabend vor einem Verlust im Geschäftsjahr 2015 gewarnt. Grund
sei die Reorganisation des Volksbanken Sektors. "Belastungen" in
nicht näher genannter Höhe ergeben sich laut einer adhoc-Aussendung
aus Vereinbarungen im Zusammenhang mit Verlustübernahmen aus dem
Verkauf von Schuldtiteln und auch der Teilnahme an
Rückkaufprogrammen der ÖVAG-Bad-Bank immigon.Aus der bis zum Jahr 2023 zu erfüllenden Rückzahlungszusage des
Volksbanken Verbundes in Höhe von 300 Mio. Euro an die Republik
Österreich resultiere ein weiterer bilanzieller Aufwand. Zudem führe
ein akuter Schadensfall in der Volksbank Schweiz, einer
100-Prozent-Tochter der Volksbank Vorarlberg, zu ungeplanten Kosten
in voraussichtlich niedriger zweistelliger Millionenhöhe.
"Die Summe der Ereignisse wird aus heutiger Sicht zu einem
negativen Jahresergebnis 2015 in der Volksbank Vorarlberg führen",
hieß es in der sogenannten Gewinnwarnung der Bank. "Die Ausschüttung
einer Dividende auf den Partizipationsschein der Volksbank
Vorarlberg wird bei einem negativen Jahresergebnis nicht erfolgen."
(Forts. mögl.) phs/tsk
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