Teak Holz: Sanierungsplan zurückgezogen, Konkursverfahren
Handel mit Aktien des börsennotierten Plantagenbetreibers an
der Wiener Börse ausgesetzt
Der insolvente börsennotierte
Plantagenbetreiber Teak Holz hat seinen Sanierungsplan vom 18.
Dezember 2015 vor der heutigen Sanierungsplantagsatzung am Linzer
Landesgericht zurückgezogen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Die Bezeichnung des Insolvenzverfahrens werde daher auf
Konkursverfahren geändert. Man wolle einen alternativen
Sanierungsplan zustande bringen.An der Wiener Börse ist der Handel mit Teak-Holz-Aktien bis auf
Weiteres ausgesetzt, wie die Wiener Börse mitteilte.
Die geordnete Verwertung des schuldnerischen Vermögens werde vom
Masseverwalter fortgesetzt, heißt es in der heutigen Mitteilung der
Teak Holz International AG weiter.
Es sei angesichts des Feiertags nicht möglich gewesen, die
erforderliche Finanzierung komplett darzustellen. "Die Bemühungen
laufen weiter, gemeinsam mit den Gläubigern der
Wandelschuldverschreibung 2010 noch einen alternativen
Sanierungsplan zustande zu bringen", so Teak Holz.
Teak Holz hatte Anfang September Insolvenz angemeldet und sitzt
auf einem Schuldenberg von mehr als 30 Mio. Euro. Der
Wirtschaftsprüfer PwC zog Ende Mai 2015 das Testat für den
THI-Jahresabschluss 2013 zurück, da die Teak-Bäume in Costa Rica zu
hoch bewertet wurden. Ende August konnte Teak Holz dann eine fällige
Wandelschuldverschreibung aus dem Jahr 2010 nicht bedienen.
(Forts. mögl.) itz/kan
ISIN AT0TEAKHOLZ8
WEB http://www.teak-ag.com
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