Ermittlungen gegen Teak Holz wegen Betrugsverdachts
Staatsanwaltschaft wurden neue Beweismittel vorgelegt
Im Fall um verschwundene Bäume auf
Teak-Plantagen in Costa Rica hat die Wirtschafts- und
Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ihre Ermittlungen gegen die
insolvente Linzer Teak Holz International (THI) wieder aufgenommen,
schreibt der "Kurier". Der Verdacht: schwerer Betrug, Untreue und
Bilanzfälschung.Die Ermittlungen richten sich gegen das Unternehmen und sechs
Verdächtige. "Uns sind neue Beweismittel vorgelegt worden", wird ein
WKStA-Sprecher in dem Bericht vom Donnerstagabend zitiert.
Die THI hat im September Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen
hatte darauf gesetzt, dass in Costa Rica Teakholzbäume angepflanzt
werden und aus deren Wachstum die Investitionskosten gedeckt und
Gewinne lukriert werden. Bei einer Inventur 2014 stellte sich aber
heraus, dass es viel weniger Bäume gab als angenommen.
Über die Zukunft des Unternehmens wird am Freitag am Linzer
Konkursgericht entschieden. Bei der Sanierungsplan-Tagsatzung
stimmen die Gläubiger ab, ob sie den Sanierungsplan für plausibel
und finanzierbar halten. THI verspricht eine Quote von 20 Prozent.
(Schluss) snu/phs
ISIN AT0TEAKHOLZ8
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