Österr. Volksbank. PS - ÖVAG-Bad-Bank Immigon hat Rückkaufprogramm für Private abgeschlossen

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ÖVAG-Bad-Bank Immigon hat Rückkaufprogramm für Private abgeschlossen


53 Mio. Euro werden ausgezahlt - Aktion war mit 400 Mio. Euro begrenzt - Abbaugesellschaft hat noch nicht nachrangige Verbindlichkeiten über 1,5 Mrd. Euro draußen



Die teilstaatliche ÖVAG-Bad-Bank Immigon hat ihr Anfang September aufgelegtes Bond-Rückkaufprogramm für Privatanleger abgeschlossen. 53 Mio. Euro werden ausgezahlt - das Programm rund um 95 nicht nachrangige Anleihen war mit 400 Mio. Euro begrenzt. Insgesamt hat die Ex-ÖVAG noch nicht nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von 1,5 Mrd. Euro draußen, wie ein Sprecher auf APA-Anfrage hatte.
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"Die Immigon ist auf Abbau gestellt, das heißt, wir verkaufen Assets und Beteiligungen. Das Geld, das da zurückkommt, verwenden wir, um Anleihen zurückzukaufen oder Zertifikate zu kündigen." Beim nunmehrigen Rückkaufprogramm sei beschlossen worden, bis zu 400 Mio. Euro einzusetzen. Die Liquidität der Immigon sei freilich höher, sie liege bei etwas über 1 Mrd. Euro.

Die nunmehr eingelangten Angebote der privaten Gläubiger beziehen sich auf Instrumente mit einem Gesamtnennbetrag von 49 Mio. Euro, teilte die Immigon am Donnerstag mit. Der Vorstand habe beschlossen, diese mit einem Volumen inklusive Stückzinsen in Höhe von rund 53 Mio. Euro anzunehmen. Damit seien auch Angebote erfüllt worden, die nicht über erstrangige Andienungsmitteilungen eingegangen sind.

Wieviele Privatanleger das Angebot am Ende angenommen haben, könne man nicht sagen, sagte der Sprecher. Die Immigon bekomme lediglich von der Kontrollbank (OeKB) Informationen über die Volumina. "Wir wissen nicht, wieviele Kunden dahinterstehen."

Es könnten "durchaus" auch Ergo-Kunden dabei sein. Die Immigon hatte bereits im Juli Anleihen und Schuldscheindarlehen unter ihrem Nennwert zurückgekauft. Dieses Programm sorgte bei Ergo-Versicherungskunden für Unmut. Zahlreiche Ergo-Kunden, deren Geld über ein Versicherungsprodukt in ÖVAG-Bonds investiert worden war, wurden nämlich von der Assekuranz bezüglich Rückkauf angeschrieben und glaubten, zu den angegebenen Mindestrückkaufpreisen mit Verlusten verkaufen zu müssen. Laut Immigon handelte es sich dabei um "völlig freiwillige Rückkäufe", das erste Programm habe sich an institutionelle Anleger gerichtet.

Ob nun ein weiteres Rückkaufprogramm kommt, "lassen wir offen", so der Immigon-Sprecher heute.

Dass so wenige Privatanleger das abgelaufene Angebot angenommen haben, interpretiert die Immigon laut ihrem Sprecher folgendermaßen: "Das Retail-Publikum fürchtet sich nicht in überwiegendem Ausmaß vor der Zukunft der Immigon und wartet, bis die Anleihen ohnedies plangemäß getilgt werden."

Die Immigon hat weiters beschlossen, sechs Indexzertifikate auf bestimmte Börsenindizes - zum Beispiel Nikkei 225 oder Dax - zum 10. bzw. 18. Dezember zu kündigen.

(Schluss) snu/tsk

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 WEB   http://www.oevag.com



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