Börse-Aus für Papiere der ÖVAG-Bad-Bank nur zitzerlweise
Nach letztem Kapitalschnitt mit Partizipationsscheinen künftig
nicht mehr notiert - Widerrufsvefahren läuft - Immigon bleibt
mit Anleihen im Börsenhandel
Der Zerschlagung der teilstaatlichen Problembank
ÖVAG (Volksbanken AG) am 4. Juli war ein Kapitalschnitt
vorangegangen. Aktien- und (börsennotiertes) Partizipationskapital
wurden herabgesetzt. Damit war bei der ÖVAG-Abbaufirma Immigon zu
wenig Partizipationskapital da, um einen weiteren Handel an der
Börse zu rechtfertigen.Die Wiener Börse hat deshalb am gestrigen 3. September ein
Verfahren zum Widerruf der Börsen-Zulassung der
Partizipationsscheine eingeleitet, teilte die Immigon am Freitag
mit. Es sei davon auszugehen, dass die betreffenden
Partizipationskapitalemissionen künftig nicht mehr börsennotiert
sein werden.
Einen gänzlichen Abschied vom Börsenhandel mit Immigon-Papieren
bedeutet das nicht, da die Immigon laut Sprecher mit einigen anderen
Instrumenten (z.B. Anleihen) börsennotiert bleibt. Damit bleibt die
Bad Bank auch ad-hoc-pflichtig.
Die dem Emissionsvolumen nach fünf größten börsenotierten
Emissionen der weiterhin teilstaatlichen Immigon Portfolioabbau AG
(früher: ÖVAG) sind an den Börsen von Wien, Luxemburg, Berlin,
Frankfurt und Stuttgart zugelassen.
Die Immigon existiert als Abbaugesellschaft der früheren ÖVAG
seit 4. Juli 2015. Sie soll bis Ende 2017 alle ihre Assets verwertet
haben und abgewickelt sein.
(Schluss) rf/phs
ISIN AT0000755665
WEB http://www.oevag.com