AUA im Jänner mit 15,3 Prozent weniger Passagieren
Lufthansa-Tochter hat Flugangebot zum Jahresauftakt stark
reduziert - Schwache Nachfrage, weniger Tickets verkauft -
Auslastung stabil, aber unter Konzernniveau
Austrian Airlines (AUA) ist mit
deutlich weniger Passagieren in das neue Jahr gestartet. Im Jänner
2015 verzeichnete die Lufthansa-Tochter verglichen mit dem
Vorjahresmonat ein Passagierminus von 15,3 Prozent. Gezählt wurden
609.000 Fluggäste. Die Auslastung lag mit stabilen 72,2 Prozent um
3,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Konzerns, geht aus den am
Dienstag veröffentlichten Zahlen hervor.Die AUA hat ihr Flugangebot gegenüber dem Jänner 2014 kräftig
gestutzt. Die angebotenen Sitzkilometer wurden um 8,8 Prozent
reduziert. Auch die Nachfrage sank ähnlich deutlich. Die Airline hat
zum Jahresauftakt um 9,0 Prozent weniger Sitzkilometer verkauft und
um 9,2 Prozent weniger Flüge durchgeführt. Das hängt vor allem mit
dem andauernden Nachfrageeinbruch bei Flügen nach Russland, in die
Ukraine und in den Nahen Osten zusammen.
Die AUA spricht in einer Aussendung von "schwächeren
Wintermonaten" in Zentraleuropa. Die Airline will diese Schwankung
künftig durch touristische Winterdestinationen ausgleichen. "Mit
Mauritius wollen wir im kommenden Winter wieder stärker punkten und
somit wieder mehr Passagiere befördern", erklärte Vertriebsvorstand
Andreas Otto.
Der gesamte Lufthansa-Konzern mit den Marken AUA, Swiss,
germanwings und Lufthansa zählte im Jänner knapp 6,9 Millionen
Passagiere, das ist ein Rückgang um 1,2 Prozent.
(Schluss) pro/stf
ISIN DE0008232125
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