Siemens-Jobabbau - Nur geringer Jobabbau in Österreich erwartet
Zahlen werden nicht auf Länder heruntergebrochen - 10.400
Personen bei Siemens in Österreich beschäftigt
Bei Siemens Österreich zeigt man sich
zuversichtlich, dass der geplante Stellenabbau des Elektrokonzerns
hierzulande gering ausfallen wird. Die neue weltweite
Organisationsstruktur sei in Österreich schon umgesetzt worden und
damit werde sich der aktuelle Stellenabbau "nur gering" auf die
Beschäftigungszahlen auswirken, sagte Siemens-Österreich-Sprecher
Walter Sattlberger zur APA."In den nächsten Wochen oder Monaten wird es Details zum
Stellenabbau geben", so der Siemenssprecher. Derzeit sind in
Österreich rund 10.400 Personen bei Siemens beschäftigt.
Der deutsche Elektrokonzern baut weltweit rund 7.800
Arbeitsplätze ab, davon etwa 3.300 in Deutschland. Vor allem
Verwaltungsstellen sollen gestrichen werden. Einzelheiten zu den
betroffenen Regionen und Standorten teilte Siemens nicht mit.
"Die Zahlen werden nicht auf Länder heruntergebrochen", hieß es
aus der Siemens-Pressestelle in München auf APA-Anfrage. Wann es
Details zum Jobabbau geben werde, wollte man nicht kommentieren.
Zuerst will der Konzern mit den Arbeitnehmervertretern verhandeln.
Siemens rechnet aber aufgrund von Neueinstellungen, dass die
weltweite Mitarbeiterzahl von 357.000 annähernd stabil bleiben wird.
In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres stelle
Siemens weltweit mehr als 11.000 Mitarbeiter neu ein, davon mehr als
1.500 in Deutschland.
(Forts. mögl.) cri/kan
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