Siemens streicht 7.800 Stellen - Rund 3.300 deutsche Jobs betroffen

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Siemens streicht 7.800 Stellen - Rund 3.300 deutsche Jobs betroffen


Wie viele der rund 10.400 Jobs in Österreich gefährdet sind, ist noch nicht klar



Der deutsche Elektrokonzern Siemens streicht bei seinem tief greifenden Umbau weltweit rund 7.800 Arbeitsplätze, davon etwa 3.300 in Deutschland. Das teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Wie viele Beschäftigte in Österreich betroffen sind, ist noch nicht klar.

Derzeit sind hierzulande 10.400 Personen beim Elektrokonzern beschäftigt. In dieser Zahl sind die Beschäftigten der Linzer VAI, die als Joint Venture von Siemens und Mitsubishi geführt wird, nicht mehr dabei.

Man werde nun zeitnah in Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern eintreten und konstruktiv nach sozialverträglichen Lösungen suchen, erklärte die neue Siemens-Personalchefin Janina Kugel. Betriebsbedingte Kündigungen sollten entsprechend geltender Vereinbarungen in dem Unternehmen vermieden werden.

Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser hatte den größten Konzernumbau bei Siemens seit 25 Jahren im Mai 2014 gestartet. Die Sektoren-Einteilung des Geschäfts wurde gekippt, die Zahl der Divisionen von 16 auf neun reduziert, die Medizintechnik wird verselbstständigt.

Mit dem Umbau will Siemens die Kosten um eine Milliarde Euro drücken. Die Einsparungen sollen in Innovationen, eine höhere Produktivität und Wachstum investiert werden, wie Siemens erklärte.

(Forts. mögl.) kan/cri

ISIN DE0007236101 WEB http://www.siemens.com

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