BMW Austria legte 2014 ein Rekordjahr hin
36 Prozent der verkauften BMW entfallen auf SUV - Heuer 15
neue Modelle geplant - Bester Lehrling im Motorenwerk Steyr
ist eine umgeschulte Ex-Kindergärtnerin
BMW Austria hat im Vorjahr der
Konkurrenz deutlich den Auspuff gezeigt. Während der Gesamtmarkt ein
Minus von 4,9 Prozent bei den Neuzulassungen einfuhr, brachte es die
BMW Group Automobile (BMW, Mini) auf ein Plus von 7,3 Prozent, bei
den Motorrädern stagnierten die Verkäufe. Einen kräftigen Zuwachs
gab es auch bei der Motorenproduktion, sie legte um 8,4 Prozent auf
1,06 Millionen Motoren zu.Mittlerweile ist weltweit jeder zweite BMW und jeder dritte Mini
mit einem Motor aus Steyr (OÖ) unterwegs. Das Werk feiert heuer sein
35-jähriges Bestehen, es ist das weltgrößte Motorenwerk der Bayern.
Alleine im Vorjahr wurden 250 Neueinstellungen vorgenommen,
mittlerweile arbeiten 4.100 Mitarbeiter in Steyr. Jeder fünfte davon
ist Zeitarbeiter. Der beste Lehrling unter100 Auszubildenden des
Werkes ist eine Frau, die sich von einer Kindergärtnerin umschulen
ließ, so BMW-Motoren-Chef Gerhard Wölfel am Dienstag vor
Journalisten.
Im Premiumsegment hat BMW bereits einen Marktanteil von 31
Prozent, rechnete BMW Austria-Chef Kurt Egloff vor. 60 Prozent
dieser Fahrzeuge wurden mit Allradantrieb verkauft. Dieser schlägt
sich mit rund 3.000 Euro in der Aufpreisliste nieder. Der Anteil der
SUV (X-Modelle) bei den BMW-Neuzulassungen habe im Vorjahr bei 36
Prozent gelegen.
Für das heurige Jahr sind 15 neue Modelle geplant, darunter das
Sondermodell "BMW Mountains", das in einer Auflage von 111 Einheiten
exklusiv für Österreich angeboten wird. Mittlerweile ist BMW in
Österreich auch die Servicestation für die Nobeltochter Rolls-Royce.
(Forts. mögl.) stf/gru
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