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Vermögensanlage: Bankiers und Vermögensverwalter optimistisch
- Jahrestreffen der "Lerbacher Runde"
- 25 Top-Finanzexperten erarbeiten eine Anlagestrategie
- Hermann Wonnebauer als einziger Teilnehmer aus Österreich dabei
(31.07.2014, Köln/Salzburg) - Im Schloss Lerbach nahe Köln trifft sich jedes Jahr ein exklusiver Kreis hochkarätiger Bankiers und Vermögensverwalter, um die weltweite politische und wirtschaftliche Lage zu diskutieren und mögliche Erfolgsstrategien für Anleger zu erarbeiten. Einziger heimischer Bankenvertreter unter den rund 25 Finanzexperten der "Lerbacher Runde" war Hermann Wonnebauer, Vorstand der Zürcher Kantonalbank Österreich AG mit Stammsitz in Salzburg. Sein Fazit: Marktkorrekturen sind möglich, Aktien bleiben hinsichtlich Renditeaussichten der Favorit.
“Alle Teilnehmer zeigten sich hinsichtlich der globalen Aussichten einheitlich optimistisch”, resümiert Wonnebauer. “Vor allem in den USA ist der konjunkturelle Aufschwung nachhaltig erkennbar. Und auch die Perspektiven in der Eurozone sind deutlich besser geworden. Deutschland ist stark und im Süden sind speziell Italien und Spanien auf einem guten Weg aus der Rezession. China setzt seinen Wachstumskurs - wie schnell auch immer - in jedem Fall fort. Insgesamt schaut das große Bild der Weltkonjunktur durchaus positiv aus, wir erwarten ein moderates Wachstum.”
Aktienstrategie mit Sicherheitsnetz
Grundsätzlich rät auch die Lerbacher Runde zu Diversifikation als Sicherheitsnetz, denn Korrekturen gelten früher oder später als sicher. Werden alle Anlageklassen in einem Ranking gewichtet, haben Aktien weiterhin die Nase vorn. Die Banker sehen ein aktuelles Portfolio idealerweise wie folgt gemischt: Aktienanteil 48 Prozent, Anleihen 36 Prozent, weiters Immobilien (2 Prozent), Edelmetalle und Rohstoffe (1), Cash (7) und Sonstiges (6). “Bei den Aktienmärkten sehen wir Europa mit 28 Prozent am stärksten gewichtet, darauf folgen die USA mit 13, Schwellenländer mit fünf sowie Japan mit zwei Prozent”, so der Vorstand der Zürcher Kantonalbank Österreich AG.
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