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Europa leicht unter Druck
Die rückläufigen Daten zur Inflationserwartung, welche gestern von der EZB veröffentlicht wurden, machen eine Zinssenkung im Juni realistisch, auch die BIP-Daten verdeutlichten gestern einmal mehr, dass es um die Wirtschaft in der Eurozone nicht zum Besten gestellt ist, denn die schwachen Vorgaben aus Frankreich und besonders Italien enttäuschten. Für den Devisenmarkt ist eine Zinssenkung im Juni gleichbedeutend mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von Wertpapierkäufen durch die EZB (QE).
Zum Wochenschluss lässt die Spannung an der Datenfront etwas nach. Während in der Eurozone nur Handelsbilanzzahlen veröffentlicht werden, richtet sich der Blick in den Vereinigten Staaten auf den Bausektor. Neben Baubeginnen und Baugenehmigungen werden dann auch noch die vorläufigen Umfrageergebnisse der University of Michigan zum Verbrauchervertrauen veröffentlicht.
Der Aufwärtstrend der Ölpreise setzte sich auch am Freitag fort. Die anhaltende Krise in der Ukraine stützt weiterhin die Preise. Im Nachmittagshandel könnten noch US-Konjunkturdaten zum Verbrauchervertrauen und vom Immobilienmarkt die Ölpreise bewegen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Juni liegt bei 101,91 Dollar, Brent notiert um 109,29 USD.
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