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NEWS: Haberleitners Sanierungsarbeit kostete Dayli 1,18 Millionen Euro
Haberleitner zahlte 2012 einen Euro für Schlecker Österreich
Der gescheiterte Schlecker-Sanierer Rudolf Haberleitner
hat der Drogeriekette laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins NEWS
für die Sanierungs- und Geschäftsführungstätigkeit von August 2012
bis Juli 2013 insgesamt 1,18 Millionen Euro brutto verrechnet.
Alleine für August 2012 wurden der Haberleitner-Beratungsfirma MCS
von Dayli 317.513,79 Euro überwiesen, womit für dieses eine Monat
auch 376,25 Arbeitsstunden von Haberleitner abgerechnet wurden,
schreibt NEWS unter Berufung auf vorliegende Unterlagen. In der
ersten Sanierungsphase hätten mehrere Leute "Tag und Nacht"
gearbeitet, rechtfertigte sich Haberleitner in NEWS.
Für die Übernahme von Schlecker Österreich habe Haberleitner laut
NEWS hingegen nur einen Euro in bar bezahlen müssen. Als weitere
Modalität sei vereinbart worden, dass Dayli ein rund sieben Millionen
Euro umfassendes Darlehen in vier Raten abbezahlen müsse sowie eine
Gewinnbeteiligung von rund 13 Millionen Euro, schreibt NEWS unter
Berufung auf Unterlagen. Zwei Darlehensraten sind laut NEWS dem
deutschen Masseverwalter überwiesen worden, was Dayli laut Experten
"extrem belastet" habe. Haberleitner bestreitet dies NEWS gegenüber
und spricht von einer "Summe" von "jenseits der 30 Millionen Euro",
ohne aber konkret zu werden, ob diese Summe von jemanden bezahlt
worden sei.
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