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Oesterreichs Energie: Hohe Versorgungssicherheit bei Strom
Regulierungssystem muss Investitionskraft der Netzbetreiber in Zukunft erhalten
Österreichs Stromversorgung gehörte auch im Jahr 2012
wieder zu den sichersten der Welt. "Mit einer Verfügbarkeit der
Stromversorgung von erneut 99,9 Prozent und Ausfällen von weniger als
durchschnittlich 34,73 Minuten haben die heimischen Netzbetreiber
erneut ihre hohe Verantwortung und Leistungsfähigkeit unter Beweis
gestellt", erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von
Oesterreichs Energie anlässlich der Veröffentlichung der Daten der
heimischen Netzbetreiber durch die Regulierungsbehörde E-Control.Â
Schmidt: "Die Netzbetreiber haben 2012 erneut zielführend für eine
hohe Versorgungssicherheit gearbeitet und damit das Hauptanliegen der
Stromkunden optimal erfüllt." Aus Sicht der E-Wirtschaft ist die
weiterhin hohe Versorgungssicherheit aber kein "Ruhekissen", sondern
eine Wegmarke, an der man sich dauerhaft orientiere. Durch den Ausbau
der erneuerbaren Energien und die damit stärkere Beanspruchung des
Netzes aufgrund von Erzeugungsschwankungen kommen zusätzlich neue
Herausforderungen auf die Infrastruktur zu.Â
Regulierung muss Investitionskraft der Netzbetreiber erhalten
Bis 2020 wollen die österreichischen Netzbetreiber knapp 5,9
Milliarden Euro in die Verteilnetze und fast 2,3 Milliarden Euro in
die Übertragungsnetze investieren. Nicht enthalten in diesen Angaben
sind die Kosten für die Installation der Smart Meter und den Ausbau
der smarten Netze. In Summe ergeben sich daraus Netzinvestitionen von
13 Mrd. Euro bis 2020 Schmidt: "Die Netze brauchen mehr Mittel, um
ihre Aufgaben auch in Zukunft in gleicher Qualität erfüllen zu
können." Aktuell stehe die Ausgestaltung der Netzregulierung in den
Jahren 2014 bis 2019 vor dem Abschluss und es werde sich zeigen, ob
der Regulator gewillt sei, die Unternehmen mit den notwendigen
finanziellen Ressourcen auszustatten.
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