ASFINAG erwirtschaftet 2012 Jahresüberschuss von 471 Millionen Euro
Geschäftsbericht online unter
www.asfinag.at/geschaeftsbericht2012
 Die ASFINAG hat 2012 einen Jahresüberschuss von 471
Millionen Euro erwirtschaftet. Die heute im Rahmen einer
Pressekonferenz präsentierte Bilanz für 2012 gestaltet sich somit
wieder durchwegs positiv - 2011 erzielte der Konzern einen Überschuss
von 440 Millionen Euro, das bedeutet aktuell ein Plus von 7,1
Prozent.Â
"Wir setzen den Weg der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit fort und
haben wieder ein Jahr ohne Neuverschuldung geschafft", sagt ASFINAG
Vorstand Klaus Schierhackl, "wir lieferten zudem eine Dividende von
100 Millionen ab und reduzierten die Verbindlichkeiten um 67
Millionen Euro." Die ASFINAG weist nun eine fiktive
Schuldentilgungsdauer von 22 Jahren auf. Würde der Konzern den Neubau
stoppen, könnte er innerhalb dieser Zeitspanne alle Schulden tilgen -
dieser Wert liegt aktuell somit deutlich unter der durchschnittlichen
Lebensdauer der Straßeninfrastruktur mit 30 Jahren. Die positive
Entwicklung des Unternehmens ermöglichte seit 2008 weiters eine
Verdopplung der Eigenkapitalquote auf aktuell über 20 Prozent.Â
Stabile Entwicklung bei Mauteinnahmen
Die ASFINAG finanziert sich vorrangig durch Mauteinnahmen und bezieht
keine Zuschüsse des Bundes. Die Erlöse aus der Verkehrsleistung, das
sind LKW-Maut (Kraftfahrzeuge über 3,5t hzG), Vignette und
Sondermauten (für Fahrzeuge unter 3,5t hzG) machen 1,622 Milliarden
Euro im Jahr 2012 aus und stiegen gegenüber 2011 um 3,9 Prozent. Die
Einnahmen aus der LKW-Maut betragen 1,103 Milliarden Euro (+ 3,8
Prozent, 2011: 1,062 Milliarden), aus der PKW-Maut
(Sondermautstrecken und Vignette) lukrierte die ASFINAG 519 Millionen
Euro (+4 Prozent, 2011: 499 Millionen Euro).Â