Industrie begrüßt Ablehnung von verschärftem CO2-Handel

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Industrie begrüßt Ablehnung von verschärftem CO2-Handel


IV-GS Neumayer: Investitionssicherheit für europäische Industrie gewahrt - Europäisches Parlament übernimmt Verantwortung in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten

 Als ein "wichtiges Signal für Investitionssicherheit für Industrieanlagen in Europa" begrüßte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer heute, Dienstag, die Ablehnung des Kommissionsentwurfs zur Abänderung der Emissionshandelsrichtlinie (ETS-RL) im Plenum des Europäischen Parlaments. "Damit übernimmt das Europäische Parlament Verantwortung für Europa in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten und behält dennoch langfristige Klimaschutzziele im Auge", so Neumayer. "Außerordentliche und einseitige Belastungen der Industrie zu vermeiden, muss vor allem auch im Interesse Österreichs liegen, denn die leistungsfähige österreichische Industrie mit ihren energieintensiven Unternehmen gehört bereits jetzt zu den energieeffizientesten der Welt", sagte der IV-Generalsekretär. Die Industrie appelliert an die Europäischen Kommission nun von diesem oder ähnlichen Vorhaben zur Mehrbelastung der energieintensiven Industrie in der laufenden Handelsperiode bis 2020 Abstand zu nehmen.

Es sei gerade jetzt "angesichts des europäischen Plans einer Reindustrialisierung entscheidend, die Industrie als den Motor für Wachstum und Arbeitsplätze nicht über Gebühr zu belasten", betonte der IV-Generalsekretär. Zudem liege die "europäische Industrie im Plan was die Erreichung der vereinbarten Reduktionsziele bei den Treibhausgasemissionen betrifft". Immerhin würden jene Unternehmen, die vom CO2-Handel erfasst sind, ihre Treibhausgasemissionen um 21 Prozent bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Referenzjahr 2005 reduzieren, wohingegen alle anderen Bereiche wie vor allem Verkehr und Gebäude nur ein Reduktionsziel von 10 Prozent verfolgten. "In Zeiten, in denen Europas Anteil an den globalen Emissionen ständig sinkt, während zugleich die globalen Emissionen rasant ansteigen, müssen globale Antworten gefunden werden anstelle dysfunktionaler, klimapolitischer Alleingänge Europas", betonte Neumayer. Europa müsse ein exportfähiges Klimamodell entwickeln, das Klimaschutz, Wirtschaftswachstum und Versorgungssicherheit vereinbare. 




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