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Hypo-Rettung: Fekters brutale Abfuhr in Brüssel
EU-Kommission hält Kärntner Bank nicht für systemrelevant. 3,5 Jahre für Sanierung "keinesfalls genehmigungsfähig".
Dass sich Finanzministerin Maria Fekter zu ihrem Besuch
bei der EU-Kommission vor wenigen Tagen in der Öffentlichkeit eher
wortkarg gibt, hat seinen Grund. NEWS liegt der Ministerratsvortrag
vor, mit dem Fekter ihre Regierungskollegen über das Gespräch
informierte, in dem sie mehr Zeit für die Sanierung der Hypo Alpe
Adria erreichen wollte. Darin zeigt sich, welch brutale Abfuhr die
Ministerin einstecken musste.
Fekter berichtet, dass Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia ihr
bereits vor dem Treffen mitgeteilt habe, dass "die Kommission den von
der Hypo Alpe Adria erstellten Restrukturierungsplan für nicht
glaubwürdig ansehe". Die Finanzministerin erklärt, sie habe "darauf
hingewiesen, dass trotz der Bemühungen der Bank eine vollständige
Re-Privatisierung der Hypo Alpe Adria im aktuellen Marktumfeld bis
Ende 2013 - so die zeitliche Vorstellung des Kommissars - nicht
durchführbar ist".
Nach Ansicht der Kommission wäre die Bank "weder in Ost- und
Mitteleuropa, noch in Österreich systemrelevant", berichtet Fekter.
Nach Einschätzung der Kommission wäre es besser, "bei einem nicht
nachhaltigen Geschäftsmodell die Bank rascher zu schließen, um nicht
noch höhere Verluste entstehen zulassen". Almunia habe bemängelt,
dass in der Vergangenheit die zugesagten Ziele seitens der Bank
oftmals nicht erreicht wurden. Außerdem habe der Kommissar klar zum
Ausdruck gebracht, dass "ein Zeitrahmen von 3,5 Jahren keinesfalls
genehmigungsfähig ist".
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