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KURIER: ÖVP gegen automatischen Datenausgleich
Bankgeheimnis. Spindelegger und Fekter bleiben zurückhaltend
 Im Gespräch mit dem KURIER konkretisierten Vizekanzler
Michael Spindelegger und Finanzministerin Maria Fekter (beide ÖVP)
ihre Position für die künftigen Verhandlungen mit der EU zum Thema
Bankgeheimnis.Â
"Das Bankgeheimnis bleibt, aber den Steuersündern werden wir auf die
Schliche kommen", meint Vizekanzler Michael Spindelegger zum KURIER.
Bei Steuersündern sei man zur Kooperation bereit. "Aber das heißt
nicht, dass eine Bank - so wie in Deutschland - Daten von allen
Kunden Tag für Tag an die Finanzbehörden weitergibt. Einen
vollautomatischen Datenausgleich dieser Art kann es nicht geben, denn
damit wäre das Bankgeheimnis gestorben."
Finanzministerin Maria Fekter fürchtet einen "massiven Eingriff in
die Privatsphäre". Sie sei dagegen, dass "Daten beispielsweise über
Alimente oder Unterstützungen für die Pflege der Tante" weitergegeben
würden. Fekter hat ein Gutachten beauftragt, wie weit die
Privatsphäre vom Datenaustausch tangiert werden darf. Fekter: "Wir
sind kooperativ, wenn es um organisierte Kriminalität geht, aber
einen automatischen Datenaustausch dieser Art wird es nicht geben."
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