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Industrie: Unternehmen investieren massiv in betriebliche Lehrlingsausbildung
IV-GS Neumayer: Investitionen von 35.000 Euro pro Jahr - Hauptherausforderung Lehrlinge mit Basisqualifikationen zu finden
"Rund 35.000 Euro investiert ein österreichisches
Industrieunternehmen im Durchschnitt jährlich in die Ausbildung
seiner Lehrlinge", so der Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer: "Und das ist
gut investiertes Geld. Denn die Ausbildung von Lehrlingen ist eine
Investition in die Zukunft der Jugendlichen, der Unternehmen und des
Industrie- und Arbeitsstandortes. Und damit eine Voraussetzung für
die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs, wodurch wiederum Arbeitsplätze
und Wohlstand dauerhaft gesichert werden können". Für die
österreichische Industrie hat die Lehrlingsausbildung eine hohe
Bedeutung - 2012 wurden 16.056 Lehrlinge ausgebildet, das entspricht
12,8 Prozent aller Lehrlinge. "Die Lehre im Betrieb erlaubt den
Jugendlichen einen fließenden Übergang ins Berufsleben sowie
Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem realen Arbeitsumfeld zu
entwickeln und einen produktiven Beitrag zu leisten. Die Unternehmen
benötigen daher optimale Rahmenbedingungen, um ihre für die
Ausbildung der jungen Menschen und damit für die Gesellschaft
wichtige Funktion bestmöglich ausüben zu können", betonte Neumayer.
"Zudem ist die duale Ausbildung jene Ausbildungsform, die mit
großem Abstand die geringsten öffentlichen Mittel erfordert. Die
Ausgaben belaufen sich auf rund 5.605 Euro jährlich pro Lehrling,
davon erhalten die Betriebe durch die Lehrstellenförderung maximal
1.317 Euro pro Lehrling", so der IV-Generalsekretär. "Die
Herausforderung ist: Unsere Betriebe finden immer weniger Lehrlinge
mit passenden Basisqualifikationen bzw. Basisfähigkeiten. Die
Sicherung des Fachkräftenachwuchses ist daher aktuell eines der
wichtigsten Themen für die Industriebetriebe, da die Unternehmen im
Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte und Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter angewiesen sind", betonte Neumayer.
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