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Hypo Alpe-Adria-Bank International AG: Bank erhält erwarteten
Bescheid zu JRAD-Prüfung
FMA schreibt neue Eigenmittelquote von 12,4 % vor und verlängert Erfüllungszeitraum bis 31.
Dezember 2013
Die Hypo Alpe-Adria-Bank International AG teilt mit, dass sie heute das
Ergebnis zu der im Jahr 2012 neuerlich durchgeführten Kapitalbedarfsberechnung
im Rahmen des Joint Risk Assessment and Decision-Verfahrens (JRAD) seitens der
FMA erhalten hat.
Wie bereits im Entwurf vom 06. September 2012 angekündigt und am selben Tag
seitens der Bank veröffentlicht, erachtet die FMA eine höhere Eigenmittelquote
für die Bank zur Abdeckung aller möglicher Risiken für geboten. Im nun
vorliegenden Ergebnis wurde die zu erreichende Eigenmittelquote von
ursprünglich 12,67 % auf 12,4 % verringert und entspricht auf Basis der
seitens der Aufsichtsbehörden durchgeführten Berechnung einem ergänzenden
Kapitalbedarf von EUR 609,9 Mio.. Die Reduktion von den ursprünglich
prognostizierten rund EUR 700 Mio. spiegelt nicht zuletzt die bisher erfolgte
Leistung der Bank im Risikoabbau wider. Für die Erfüllung erhält die Bank eine
Frist bis 31. Dezember 2013, der Entwurf hatte noch den 31. März 2013
vorgesehen.
Die Bank geht davon aus, nach der nun vorliegenden Entscheidung den
rechtskräftigen Bescheid in den nächsten Tagen übermittelt zu bekommen.
Die Bank wird weiterhin alles daran setzen, die Eigenleistungen zum Abbau des
Risikos und der Verringerung der bilanziellen Basis fortzusetzen sowie die
vorgeschriebene Kapitalquote mit einem im Rahmen der schwierigen
Marktbedingungen erreichbaren Eigenbeitrag und unter möglichst geringer
direkter Budgetbelastung zu erfüllen.
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