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Staatsanwalt ordnet Ermittlungen gegen Bawag-Mitarbeiter an
Gutachten zur Swap-Affäre der Stadt Linz als Auslöser
Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe von den jüngsten Weiterungen der
Swap-Affäre der Stadt Linz. Staatsanwalt Reinhard Steiner, der das
Ermittlungsverfahren unter der Zahl 9 ST 80/11z führt, hat jetzt die
Polizei mit sicherheitsbehördlichen Ermittlungen zur Ausforschung und
Befragung von Bawag-Mitarbeitern beauftragt.
Auslöser ist ein Sachverständigengutachten, wonach die Stadt Linz
von der Bawag P.S.K. für den Abschluss des Swaps Nr. 4175 eine
Gegenleistung erhalten habe, die "um rund 41 % unterhalb des fairen
Optionswertes" gelegen sei. Aus diesem Grund sollen die Ermittler nun
jene Mitarbeiter der Bawag ausforschen, die mit der
Produkteinführung, Produktfreigabe, der Bewertung und der
bankinternen Verbuchung dieses Swaps sowie der damit in Zusammenhang
stehenden Hedge-Geschäfte befasst waren.
Diese Personen sollen "vorerst" als Zeugen zur Herkunft des Swaps
und zur Bewertung vor Vertragsabschluss mit der Stadt Linz befragt
werden.
Steiner ordnete zudem "darüber hinaus" Ermittlungen an, falls
diese "der Prüfung des Sachverhaltes" dienen.
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