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EMTS präsentiert das Ergebnis des 2. Quartals 2002
EMTS Technologie AG/Salzburg (SNMI: EMT), Europas Marktführer für
Serviceleistungen im Bereich mobiler Telekommunikationsprodukte, erreichte im
zweiten Quartal 2002 (April bis Juni 2002) einen Umsatz von 32,2 Mio. EUR.
Dieser Wert liegt 8,0 Mio. EUR oder 20% unter jenem der Vergleichsperiode des
Vorjahrs (zweites Quartal 2001 mit 40,2 Mio. EUR). Das EBITDA liegt mit -4,7
Mio. EUR ebenfalls unter dem Vorjahreswert (zweites Quartal 2001 mit 6,4 Mio.
EUR). Der Operative Cashflow des zweiten Quartals 2002 betrug -1,5 Mio. EUR
gegen -1,9 Mio. EUR in der Vergleichsperiode 2001. Der Verlust pro Aktie
erreichte 1,81 EUR im zweiten Quartal 2002 gegenüber einen Gewinn von 0,96 EUR
im zweiten Quartal 2001.
Für das erste Halbjahr 2002 ergibt sich daraus ein Umsatz von 71,0 Mio. EUR bei
einem EBITDA von -0,7 Mio. EUR. Der operative Cashflow erreichte im ersten
Halbjahr -1,1 Mio. EUR, der Halbjahresverlust, inklusive angefallener
Restrukturierungskosten von 2,3 Mio. EUR, -10,6 Mio. EUR.
Der Bestand an liquiden Mitteln der EMTS Technologie AG beträgt zum Ende der
Periode (30. Juni 2002) 15,0 Mio. EUR.
Grund für diese, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2001 schwächere Ergebnis- und
Ertragslage, ist eine allgemein schwache Entwicklung des Marktes für
Telekommunikationsgeräte und dem daraus resultierenden Preisdruck durch
Mobilfunkunternehmen und Mobiltelefonhersteller. Die Anzahl der von EMTS
Technologie AG servicierten Geräte blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Ausblick
Für das Gesamtjahr 2002 geht das Management der EMTS Technologie AG, trotz
einem weiter anhaltenden Preisdruck im Servicegeschäft, von einem positiven
EBITDA aus. Der Turnaround bis Jahresende, wird Dank des laufenden
Restrukturierungsprogramms, welches mit Kapazitätsanpassungen und Personalabbau
die Auswirkungen der schwachen Konjunktur ausgleicht, erreicht. Die volle
kostenseitige Wirkung werden die getroffenen Maßnahmen bereits im vierten
Quartal 2002 erreichen. Damit wird das Unternehmen in der Lage sein, gestärkt
aus dem Konsolidierungsprozess hervorzugehen.
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