Meinl-Geldwäscheverdacht gegen Grasser: 8,405 Millionen Euro unbekannter Herkunft

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"profil": Meinl-Geldwäscheverdacht gegen Grasser: 8,405 Millionen Euro unbekannter Herkunft


Groteske um Provisionen: 3,375 Millionen Euro kamen von Meinl Bank selbst

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist die am 23. März dieses Jahres beim Bundeskriminalamt Wien erstattete "Geldwäscheverdachtsmeldung" der Meinl Bank gegen Karl-Heinz Grasser sehr viel umfangreicher als bisher bekannt. Laut Meinl Bank soll Grasser zwischen 2005 und 2010 insgesamt 8,405 Millionen Euro unbekannter Herkunft über Konten des Instituts bewegt haben. Tatsächlich aber hatte die Bank davon 3,375 Millionen selbst an Grasser gezahlt - als "Provisionen" für den Verkauf von Zertifikaten beim Börsegang von Meinl International Power 2007. Die Meinl Bank hatte das Geld auf ein Meinl-Konto des Grasser zugerechneten Briefkastens Silverwater angewiesen, von wo es auf das Geschäftskonto von Grassers Valuecreation GmbH, ebenfalls bei der Meinl Bank, weitergeflossen war. Die Meinl Bank rechtfertigt die Anzeige als Vorsichtsmaßnahme, Grassers Anwalt Manfred Ainedter wirft dem Institut vor, "der Finanzmarktaufsicht dienlich zu sein".




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