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Kreditinstitute in Österreich unterstützen Kunden bei SEPA-Umstellung
WKÖ-Pichler: Alte Belege werden bis Ende Jänner 2014 weiterhin angenommen - Banken bieten zielgruppenspezifische Informationen
 Der europäische Gesetzgeber hat es
festgelegt: Per Anfang Februar 2014 macht die Eurozone einen weiteren
Schritt zur Harmonisierung des Zahlungsverkehrs. Nach der
Euro-Bargeld-Einführung wird die einheitliche bargeldlose Zahlung
(kurz: SEPA, Single Euro Payment Area) für den Euro-Raum realisiert.
Überweisungen und Lastschriften werden dann einheitlich abgewickelt.
"Wie die Euro-Bargeldumstellung erfolgen die Umstellungen für SEPA
zu den von der Politik vorgegebenen Terminen. Ebenso wie beim
Euro-Bargeld sind auch jetzt alle Beteiligten in die Pflicht
genommen, gemeinsam an der Umsetzung zu arbeiten, um eine möglichst
reibungslose Umstellung zu gewährleisten. Die österreichischen
Kreditinstitute stehen ihren Kundinnen und Kunden dabei unterstützend
zur Seite. Die Kreditinstitute werden zu den zahlreichen
Informationsangeboten, insbesondere auch der OeNB, zusätzlich
zielgruppenspezifische Informationen vor allem für ältere Kunden und
Kundinnen zur Verfügung stellen, um so die Umstellung zu
erleichtern", betont Prof. Herbert Pichler, Geschäftsführer der
Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ).
IBAN löst Bankleitzahl und Kontonummer ab
Um alle Konten innerhalb des Euro-Zahlungsverkehrsraumes direkt
erreichen zu können, sind für die neuen SEPA-Verfahren die
internationale Kontonummer (kurz: IBAN) notwendig. Die IBAN setzt
sich aus der Bankleitzahl und der Kontonummer zusammen und wird durch
ein Länderkennzeichen (AT für Österreich) und eine zweistellige
Prüfziffer ergänzt. Die Prüfziffer dient dazu, die Zahlungen in
Europa schneller und sicherer durchführen zu können. Die IBAN findet
sich auf allen Kontoauszügen, Konto- bzw. Bankomatkarten.Â
Um die Umstellung zu erleichtern, bieten die österreichischen
Kreditinstitute ihren Kundinnen und Kunden bereits jetzt im Vorfeld
die Möglichkeit, Überweisungen innerhalb Österreichs nur mit IBAN zu
beauftragen.
Alte Zahlungsanweisungen werden bis Ende Jänner 2014 angenommen
"Obwohl schon zahlreiche Unternehmen und öffentliche Stellen auf
die neue Zahlungsanweisung umgestellt haben, werden angesichts der
geäußerten Sorgen die jetzt noch gültigen, dann alten Belege bis zum
Ende der Übergangsfrist Ende Jänner 2014 angenommen", so Pichler.Â
SEPA bringt Kostenvorteile
Wichtige Vorteile für Konsumenten durch SEPA: Sowohl für
Überweisungen, als auch für Lastschriften braucht man künftig
innerhalb der EU nur mehr ein einziges Konto. Zudem dürfen
Euro-Überweisungen innerhalb der EU nur mehr maximal einen
Bankgeschäftstag dauern. Und für grenzüberschreitende Transaktionen
innerhalb der EU fallen dieselben Kosten wie für Inlandstransaktionen
an.Â
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