Schwache europäische Konjunkturdaten belasten den Euro

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Schwache europäische Konjunkturdaten belasten den Euro



Der Euro hat am Donnerstag im europäischen Handel aus Angst vor einer anstehenden Rezession schwächer tendiert und handelte zutiefst auf Niveaus um die 1,3135 US Dollar Marke.

Auslöser dafür waren schwächer als erwartete Konjunkturdaten aus Europa. Die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und die Dienstleistungsbranche für die Euro-Zone gingen überraschend auf 47,7 beziehungsweise 48,7 Punkte zurück.

Der Bund Future profitierte von diesem Szenario stieg auf 136,86 Punkte, legte also 53 Ticks zu, weil Anleger wieder mehr Sicherheit in Bundesanleihen suchten. Gleichzeitig wurden Anleihen von europäischen Staaten mit hoher Verschuldung und Finanzproblemen abgestoßen. Vor allem spanische Bonds waren von der wachsenden Risikoscheu betroffen. Die Rendite der zehnjährigen spanischen Bonds stieg am Donnerstag von 5,419 Prozent auf 5,502 Prozent an und auch die Ausfallsversicherungen für spanische Papiere verteuerten sich. Der Preis für die Absicherung eines zehn Millionen Euro schweren Pakets spanischer Anleihen stieg um 10 000 Euro und kostete somit 431 000 Euro.

Auch die CDS für Frankreich verteuerten sich um 9000 Euro und stiegen auf 175 000 Euro an. Der französische Einkaufsmanagerindex war unter die Wachstum signalisierende Marek von 50 Punkten gefallen.

Der Euro stieg am Nachmittag zu Handelsbeginn in New York, wie in den letzten Tagen schon öfters zu beobachten war, wieder auf ein Niveau um die 1,3200 US Dollar Marke an. Um diese Marke handelt der Kurs auch heute Morgen in Europa. Gegenüber dem Schweizer Franken liegt der Euro bei 1,2050 und gegenüber dem japanischen Yen etwas schwächer bei 109,25.

Die Ölpreise haben sich am Freitag nur geringfügig von ihren starken Vortagsverlusten erholt. Am Vortag hatten die Preise an den Ölmärkten scharf auf ungünstige Konjunkturdaten aus Europa und China reagiert. Unterdessen ist die Internationale Energiebehörde IEA Spekulationen entgegengetreten, wonach sie eine koordinierte Freigabe der strategischen Ölreserve plane.

Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent liegt heute Morgen bei 123,26 US Dollar und das Barrel WTI kostet 105,72 US Dollar.




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