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Griechenland auf dem richtigen Weg laut IWF
Gestern beschloss der IWF als Beitrag zum griechischen Hilfspaket einen Betrag von 28 Milliarden Euro. Man kommt immer mehr zu dem Schluss, dass Griechenland auf dem richtigen Weg ist und die beschlossenen Sparmaßnahmen nicht nur durchführbar, sondern auch wirkungsvoll und richtig sind.
In Spanien sinken die Zinsen für die Aufnahme von staatlichen Krediten, obwohl sich die Immobilienkrise in dem ebenfalls sehr hoch verschuldeten Land verschärft. Trotzdem sind Anleger offenbar bereit wieder etwas mehr Vertrauen in den europäischen Markt zu fassen. Die Euroschuldenkrise rückt momentan überhaupt etwas in den Hintergrund und er Focus verlagert sich auf US-Wirtschaftsdaten.
Der Euro bewegt sich in einer relativ engen Range und auch gute amerikanische Wirtschaftsdaten konnten ihn gestern gegenüber dem Dollar nicht unter Druck bringen. Auch heute werden wieder Daten aus dem US-Raum verlautbart werden, so unter anderem Verbraucherpreise, Verbrauchervertrauen und Industrieproduktion. Sollten die Daten aber nicht außergewöhnlich positiv ausfallen, erwarten Analysten keine großen Auswirkungen auf den Devisenmarkt.
Die Schweizerische Nationalbank ließ gestern ihre Geldpolitik unverändert und gab bekannt weiterhin an einem Mindestkurs von 1,20 festzuhalten und diesen mit aller Konsequenz zu verteidigen. EUR/CHF notierte gestern vor Bekanntgabe der SNB-Entscheidung über 1,21, da Marktteilnehmer mit einer Anhebung des Mindestkurses spekulierten.
Auf den Rohstoffmärkten erholten sich die Preise für Rohöl, nach den starken Kursverlusten, wieder leicht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet rund 123,50 Dollar, das US-ÖL WTI stieg bis auf 106,05 Dollar je Fass.
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