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Kapitalerhöhung wird von Erste Bank trotz Verwässerung positiv gesehen
Der alternative Telekomanbieter führt eine Kapitalerhöhung von derzeit
EUR 166.679.338,92 auf EUR 17.315.115,31 durch, wobei 577.529 nennbetragslose
Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechtes ausgegeben werden. Die Aktienanzahl
hat sich somit auf 15.728.771 Stück erhöht. Die jungen Aktien werden zur
Bedienung des Aktienoptionen-Planes verwendet. Dieser wurde im Rahmen der
finanziellen Restrukturierung aufgestellt, wobei sich durch die Einbehaltung von
Bezügen ein Liquiditätsvorteil ergibt. Aufgrund der getroffenen Kostensenkungsmaßnahmen
(Personalreduktion, Standortzusammenlegung) war erstmals ein positives
EBITDA in Q4/01 möglich. Trotz der Verwässerung für bestehende Aktionäre
sehen wir die Aktienoptionen für das Management und die Mitarbeiter sehr positiv,
da Miteigentum am Unternehmen die Motivation schafft, die in einem schwierigen
Markt wie der Telekom-Branche für zukünftigen Erfolg unerläßlich ist. Neutral.
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