AMAG beendet Kurzarbeit mit Ende Jänner 2010
- Belebung der Nachfrage im 4. Quartal 2009
- Anhaltend guter Auftragseingang in den ersten Wochen 2010
Der AMAG Vorstand beschloss die Kurzarbeit in allen Bereichen am Standort
Ranshofen mit 31.01.2010 zu beenden. Die Mitarbeiter wurden heute in einer
Informationsveranstaltung durch den Vorstand und Betriebsrat direkt informiert.
Mit dem Übergreifen der Wirtschaftskrise auf die Industrie und dem damit verbundenen
Einbruch der Nachfrage gegen Ende 2008, hat die AMAG umgehend ein umfassendes
Einsparungs- und Produktivitätssteigerungsprogramm gestartet. Ein integraler
Bestandteil dabei war die Kurzarbeit von März 2009 bis dato. Aufgrund der guten
Positionierung der AMAG als Premiumanbieter in hochqualitativen Produktmärkten,
sowie der hohen Flexibilität, konnte bereits im Herbst 2009 ein steigender
Auftragseingang verbucht werden. Zusammen mit der anhaltend guten
Auftragssituation in den ersten Wochen 2010, ist die Auslastung der Produktionsstätten
für das erste Drittel des Jahres bereits gesichert.
Die Austria Metall AG (AMAG), ein Unternehmen der CONSTANTIA Packaging AG, ist
Österreichs führender Hersteller von hoch qualitativen Aluminium-Halbzeugen in Form
von Bändern, Blechen und Platten sowie Gussprodukten wie Flüssigaluminium,
Masseln und Sows für die weiterverarbeitende Industrie. Haupteinsatzgebiete liegen in
den Bereichen Transport (Luftfahrt, Automobil), Sportartikel, Bau, Konstruktion,
Verpackung, Beleuchtung, Dekoration, Zierteile, Kühler und Zinkelektrolysen.
Die AMAG erwirtschaftete 2008 mit rund 1.200 Mitarbeitern einen Umsatz von rund
€ 782 Mio. Produziert wird am integrierten Standort Ranshofen mit der Gießerei und
dem Walzwerk sowie in Sept Iles (Quebec, Kanada) in der Aluminerie Alouette, einer
20% Beteiligung der AMAG.
Die Aktivitäten der an der Wiener Börse notierten Constantia Packaging AG umfassen
die Bereiche Aluminium, Wellpappe und Flexible Verpackung. Rund 7.600 Mitarbeiter
sind in 20 Ländern in Europa, Asien und Amerika beschäftigt und produzieren unter
anderem Primäraluminium, Aluminiumhalbzeug, Kunststoffverpackungen, Papier und
Wellpappe für die Lebensmittel-, Getränke-, Pharma-, Automobil-, Luftfahrt- und
andere Industrien. 2008 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von € 2,1 Mrd..