EANS-Adhoc: CHRIST WATER TECHNOLOGY AG / CHRIST ‚Neu´ nimmt Form an
• Auftragseingang +34,5% auf 146 Mio. EUR (in fortgeführten Aktivitäten)
• Umsatz -15,5% auf 116 Mio. EUR (in fortgeführten Aktivitäten)
• EBIT +0,4 Mio. (inkl. aufgegebene Bereiche: -2,1 Mio. EUR)
• Nettoergebnis -1,5 Mio EUR (inkl. aufgegebene Bereiche: -4,6 Mio. EUR)
• Operativer Cashflow +85% auf -1,7 Mio. EUR nach -11,4 Mio. EUR im 1H08
• Nettoverschuldung 55,1 Mio. EUR zurück auf Jahresendniveau 2008 (54,7
Mio. EUR)
• Eigenkapitalquote stieg von 16,3% nach 15,9% zum Jahresende 2008
"Wir haben im ersten Halbjahr 2009 bedeutende Fortschritte im Aufbau der neuen
CHRIST gemacht. In einem wahrlich ungünstigen wirtschaftlichen Klima haben wir
die organisatorische und finanzielle Reorganisation der Gruppe mit der
Fokussierung auf unsere faszinierenden Wassertechnologie-Fähigkeiten in den
Divisionen Ultrapure (Reinstwasser) und Kommunales Trink- und Abwasser
vorangetrieben während wir unsere finanzielle Fitness mit dem Verkauf des
Pharma-Geschäfts wiederhergestellt haben," kommentiert Malek Salamor, CEO der
Christ Water Technology-Gruppe die Ereignisse im bisherigen Verlauf des Jahres
2009.
Mit einem Auftragseingang von 146,4 Mio. EUR oder plus 34,5% gegenüber dem
Vorjahr in den fortgeführten Geschäftsbereichen bzw. 155,5 Mio. EUR (plus
25,6%) inklusive der nicht fortgeführten Aktivitäten der Division Food &
Beverage setzte die CHRIST-Gruppe ein deutlich positives Signal. Der
Auftragsstand lag mit -1,8% in den fortgeführten Aktivitäten (inklusive dem
nicht fortgeführten Geschäftsbereich -6,8%) nur mehr geringfügig hinter dem
starken Halbjahreswert 2008.
Der konsolidierte Konzernumsatz von 116,4 Mio. EUR (Vorjahr 137,7 Mio. EUR)
reflektiert das aufgrund des weltweiten Konjunktureinbruchs reduzierte
Geschäftsvolumen und lag um -15,5% in den fortgeführten sowie -20,4% inklusive
den nicht fortgeführten Geschäftsbereichen hinter der Vorjahresperiode.
Durch das Wirksamwerden des umgesetzten Kostenabbau- und
Prozessoptimierungs-programmes konnten gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 bereits
über 5 Mio. EUR eingespart werden. Mit einem EBITDA für die fortgeführten
Geschäftsbereiche von 2,9 Mio. EUR (Vj: 6,2 Mio. EUR) konnte sich die
CHRIST-Gruppe trotz weiterer nicht planbarer Belastungen in den Schweizer
Kraftwerksprojekten von 2,5 Mio. EUR sowie eines nachwievor schwierigen
Marktumfeldes behaupten. Das EBIT der fortgeführten Aktivitäten exklusive dem
auslaufenden Schweizer Kraftwerksgeschäft betrug 2,9 Mio. EUR.
Das Periodenergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen drehte nach einem
leicht positiven ersten Quartal durch die erwähnten Zusatzbelastungen mit -1,5
Mio. EUR im 2. Quartal in die Verlustzone (Vj: 2,3 Mio. EUR). Unter
Außerachtlassung des ebenfalls nicht weiter verfolgten Kraftwerksgeschäftes am
Schweizer Standort würde das Nettoergebnis mit 1,0 Mio. EUR positiv abschließen.
Das Periodenergebnis von fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen
beläuft sich auf -4,6 Mio. EUR (Vj: 1,5 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie
(unverwässert = verwässert) dazu beträgt -0,24 EUR (1. HJ 2008: 0,07 EUR) und
das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen beläuft sich auf
-0,09 EUR (1. HJ 2008: 0,11 EUR).
Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit konnte durch erfolgreiches
Working Capital Management im 2. Quartal deutlich verbessert werden und legte
mit -1,7 Mio. EUR um 85% gegenüber dem Vorjahreswert von -11,4 Mio. EUR zu.
Die Nettoverschuldung konnte durch aktives Cash-Management auf 55,1 Mio. EUR
reduziert werden und kam damit nahe an den Jahresendwert 2008 mit 54,7 Mio. EUR
heran. Das Konzerneigenkapital (inklusive Minderheitenanteile) sank durch das
negative Konzernergebnis im Vergleich zum 31.12.2008 um 12% von 37 Mio. EUR auf
32,5 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote stieg durch die reduzierte Bilanzsumme von
15,9% auf 16,3%.
Ausblick
Malek Salamor: "Unsere Aktionäre haben kürzlich einstimmig grünes Licht für den
Verkauf des Pharma-Geschäfts gegeben, was uns in unseren Bemühungen bestärkt,
CHRIST stark für den nächsten Aufschwung zu positionieren. Mit Abschluss der
Transaktion wird sich die Ertrags- und Finanzposition sowie das Eigenkapital der
CHRIST-Gruppe deutlich verbessern und die reduzierte Komplexität der
Firmenstruktur ermöglicht die Fokussierung auf die zukunftsorientierten
Wachstumsmärkte in der Wassertechnologie des 21. Jahrhunderts."
Rückfragehinweis:
Christ Water Technology AG
Mag. Ralf Burchert
ralf.burchert@christwater.com
Tel.: 06232/5011-1113
Ende der Mitteilung euro adhoc
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